Das Williams-Team wartet in Silverstone mit einigen Upgrades auf

Formel 1 2010

— 06.07.2010

Williams: Neuer Diffusor für Silverstone

Das Williams-Team startet mit einigen technischen Neuerungen beim Heimrennen in Silverstone - Nico Hülkenberg hat sich im Simulator vorbereitet

Wenn das Williams-Team am kommenden Wochenende in Silverstone antritt, wird vieles anders sein als zuletzt. Denn sowohl die altehrwürdige Rennstrecke in Northamptonshire als auch der Williams FW32 präsentieren sich in einem neuen Look. Doch während die Änderungen am Streckenverlauf des Grand-Prix-Kurses offensichtlich sind, muss man bei den technischen Neuerungen des blau-weißen Rennwagens schon genauer hinsehen.

"Der FW32 wird für den Britischen Grand Prix weitere Upgrades erhalten, darunter ein vom Auspuff angeblasener Diffusor, ein neuer Kanal bei der Hinterradbremse und Änderungen an der Vorderradaufhängung", so der Technische Direktor Sam Michael. "Den Auspuff werden wir während der Trainingssitzungen am Freitag ausprobieren und dann am Abend abschließend entscheiden, ob wir damit ins Rennen gehen."

Michael geht davon aus, dass trotz des Umbaus nach Abbey auch weiterhin die Hochgeschwindigkeitspassage im ersten Streckenabschnitt die größte Herausforderung in Silverstone darstellt. Rubens Barrichello sieht das genauso. "Ich liebe die Strecke sehr", so der Brasilianer, der hier 2003 das Rennen gewann. "Ich weiß, dass sie im vergangenen Jahr etwas verändert wurde, aber ich habe die MotoGP vor ein paar Wochen im Fernsehen gesehen und wir haben nach wie vor Becketts, Stowe und Club. Ich liebe Becketts."

Barrichello hat nicht nur wegen seines Sieges vor sieben Jahren gute Erinnerungen an Silverstone. "Ich liebe es nach England und nach Silverstone zu kommen. Ich habe eine Zeit lang in Cambridge gelebt, um die Sprache zu lernen und um in den Nachwuchsserien zu fahren. Daher ist es fantastisch zurückzukehren und in Silverstone zu fahren. Ich hoffe, dass wir den Fans eine gute Show bieten werden und auf gutes Wetter - das könnte Sonnenschein oder Regen sein, beides wäre mir recht."

"Zweites Heimrennen" für Hülkenberg

Nico Hülkenberg ist froh, dass sein Team die technische Entwicklung vorantreibt, schätzt die Lage aber realistisch ein. "Die anderen werden wahrscheinlich das selbe tun. Daher werden wir hart arbeiten müssen, um unsere Form zu halten und in den Top 10 zu bleiben. Es ist ein massiver Vorteil, dass wir weiterhin neue Entwicklungen in der Pipeline haben", so der Rookie.

"Es ist immer gut zu wissen, dass jeder in der Fabrik alles versucht, um das Auto nach vorne zu bringen", so Hülkenberg weiter, der zuletzt viel Zeit im Teamsitz verbracht hat, um sich das neue Streckenlayout mit Hilfe des Simulators einzuprägen. "Da ich jetzt schon seit einiger Zeit in Oxford lebe, und da es ganz in der Nähe Silverstones ist, sehe ich den Britischen Grand Prix als mein zweites Heimrennen an. Ich kann es kaum erwarten loszulegen, denn ich habe seit Valencia noch eine Rechnung offen."

Fotoquelle: xpb.cc


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