Jean Todt ist sich eines USA-Grand-Prix ab 2012 überhaupt nicht sicher

Formel 1 2010

— 07.07.2010

Formel 1 in Austin: Todt zweifelt

Wenn es um das Comeback der Formel 1 in den USA geht, dann wird die Zahl der Skeptiker immer größer: FIA-Präsident spricht von einem "Projekt"

In zwei Jahren soll die Königsklasse endlich wieder in den USA gastieren. Bernie Ecclestone hat mit Veranstaltern in der texanischen Hauptstadt Austin einen Vertrag über zehn Jahre abgeschlossen. Der britische Formel-1-Boss ist überzeugt, dass man dort kurzfristig eine Strecke errichten kann, um ab 2012 dort regelmäßig zu fahren. Doch auch Ecclestone hat mittlerweile wahrgenommen, dass es Stolpersteine geben könnte.

Für den Fall von Verzögerungen drohte Ecclestone bereits präventiv mit Konventionalstrafen, die im Vertrag mit Austin offenbar verankert sind. Das Problem der Amerikaner: Man hat zwar einen angeblich perfekten Platz für den Streckenbau gefunden, aber das nötige Geld lässt auf sich warten. Nicht wenige Beobachter ziehen schon jetzt Parallelen zum geplatzten Formel-1-Traum von Donington.

"Im Moment ist es nur ein Projekt. Ich glaube kaum, dass dort schon im kommenden Jahr überhaupt etwas passieren wird", sagte FIA-Präsident Jean Todt bei seinem Besuch der NASCAR am vergangenen Wochenende im Interview mit 'Fox Sports'. Der Franzose gehört also offenbar auch zu den großen Skeptikern, wenn es um das Formel-1-Comeback in den USA geht - trotz eines gültigen Vertrages ab 2012.

"Es hat seine Gründe, dass die NASCAR in Amerika so groß ist und die Formel 1 kein Bein an den Boden bekommt, während sie andernorts gut funktioniert", meinte Todt, ohne allerdings die konkreten Gründe zu nennen. Ecclestone sichert sich unterdessen anderweitig ab. Der 79-Jährige hat nach wie vor einen Grand Prix in New York im Visier. Mit potenziellen Interessenten soll es aktuell erste Gespräche geben.

Fotoquelle: xpb.cc


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