Fernando Alonso ist zufrieden, wie das Auto in Silverstone funktioniert

Formel 1 2010

— 09.07.2010

Ferrari: Neue Teile funktionieren gut

Die neuen Teile am Auto des italienischen Rennstalls haben ihre Feuertaufe auf der schnellen Rennstrecke von Silverstone bestanden

Nachdem es nach den ersten 90 Trainingsminuten für Ferrari in Silverstone noch nicht allzu gut ausgesehen hatte, drehten die Italiener am Nachmittag auf. Fernando Alonso belegte mit 0,392 Sekunden Rückstand Position zwei, Teamkollege Felipe Massa rangierte mit 0,865 Sekunden Abstand auf Position vier.

"Die einzige Art und Weise, um den heutigen Tag zu beschreiben, ist jene, dass es ein Freitag wie so viele andere war", zeigte sich Alonso nüchtern. "Ich hatte erwartet, konkurrenzfähig zu sein, denn unser Auto ist viel besser als jenes, das wir beim Großen Preis der Türkei dabei hatten. Dort fuhren wir das letzte Mal auf einer Strecke, welche ähnliche Charaktereigenschaften hat wie diese hier."

"Wie erwartet ist Red Bull sehr stark und aus diesem Grund für das morgige Qualifying der große Favorit. Dahinter werden wir mit McLaren, Renault und vielleicht auch mit Mercedes kämpfen. Das ist nicht anders als in Valencia."

"Auf dieser Strecke benötigt man ein Auto mit viel aerodynamischem Abtrieb und ein wenig anderen Abstimmungen der Aufhängung als gewöhnlich. Die neuen Komponenten, welche wir in Valencia eingeführt haben, und jene, welche wir hierher gebracht haben, haben das Verhalten des F10 verbessert. Wir müssen die Entwicklung für jedes Rennen vorantreiben. Ich mag den neuen Teil der Strecke. Er macht Spaß und ist sicher. Ich denke, dass dieser die Show verbessert."

"Ich würde sagen, dass dies für uns ein guter Tag war", so Massa. "Wir haben verschiedene neue aerodynamische Komponenten ausprobiert und verschiedene Konfigurationen verglichen. Am Ende war das Auto ziemlich gut, mit einer Vielfalt an Benzinmengen und sowohl auf neuen als auch auf gebrauchten Reifen."

"Wir arbeiten so intensiv an der Entwicklung des Autos und man kann die Auswirkungen sehen. Die neuen Elemente, welche wir zu dieser Strecke mitgebracht haben, haben funktioniert und können nun ihr Debüt auf der Strecke geben."

"Lasst uns hoffen, dass dieses Wochenende nach diesem guten Start weiterhin so verläuft. Was den neuen Teil der Strecke angeht, so hatte ich in Bezug auf Überholmöglichkeiten mehr erwartet. Ich glaube nicht, dass dies im Vergleich zur Vergangenheit die Situation stark verändern wird."

"Wir sind zufrieden, wie die Dinge am ersten Tag des Großen Preis von Großbritannien gelaufen sind", so Chefingenieur Chris Dyer. "Wir hatten eine volle To-Do-Liste und schafften es, uns erfolgreich durch sie zu arbeiten. Die Indikationen, welche wir von den neuen hier eingeführten Komponenten und jenen beim vergangenen Rennen erhalten haben, sind positiv."

"Die allgemeine Leistung des Paketes ist ganz gut. Wir haben noch etwas Arbeit zu erledigen, um das Auto fein abzustimmen, besonders für das Qualifying. Aber alles in allem haben wir einen guten Ausgangspunkt, von dem wir heute Nachmittag und morgen Früh arbeiten können."

"Auf einem Longrun scheinen wir konkurrenzfähig zu sein, was für das Rennen ein gutes Zeichen ist. Beide Fahrer probierten das Auto mit und ohne F-Schacht aus, denn wir wollten sicherstellen, dass es sich auf einer Strecke wie dieser bezahlt macht. Die Antwort auf diese Frage war positiv."

"Wir hatten einen guten Tag", so Teamchef Stefano Domenicali. "Besonders da wir in der Lage waren, ein sehr intensives Arbeitsprogramm abzuhaken. Da Testfahrten während der Saison verboten sind, nimmt der Freitag eine duale Funktion ein. Man bereitet die Autos auf das Qualifying und das Rennen vor, und man testet neue Lösungen für die kurzfristige und mittelfristige Zukunft. Heute haben wir beide Phasen abgeschlossen."

"Auf Basis dessen, was wir heute gesehen haben, haben wir ein sehr starkes Red-Bull-Team, was definitiv keine Überraschung ist, während der Rest dahinter ziemlich nah beieinander liegt, wobei der eine oder andere sein Potenzial versteckt haben könnte."

"Wir müssen uns weiterhin auf unsere eigene Arbeit konzentrieren, versuchen, so gut wie möglich auf das Qualifying und besonders auf das Rennen vorbereitet zu sein. Heute haben wir gesehen, wie einige Autos von der Strecke abflogen, ein Zeichen, dass der kleinste Fehler auf dieser Strecke teuer ist. Alles muss perfekt sein, wenn man ein gutes Ergebnis holen möchten."

Fotoquelle: xpb.cc


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