Lewis Hamilton schwärmt von der "besten Runde", die er jemals gefahren ist

Formel 1 2010

— 10.07.2010

Hamilton positiv, Button negativ überrascht

Während sich Lewis Hamilton über seine eigene Runde im Qualifying positiv überrascht zeigte, war es Jenson Button über sein Auto negativ

So hat sich das McLaren-Mercedes-Team seinen Auftritt beim Heimrennen in Silverstone nicht gewünscht - aber irgendwie hat man es auch erwartet. Lewis Hamilton musste sich in der Qualifikation mit 0,941 Sekunden Rückstand Position vier zufrieden geben. Noch enttäuschender - und das überraschend - verlief es für Teamkollege Jenson Button, der lediglich 14. wurde.

"Die vierte Position macht mich so glücklich, wie man das nicht glauben würde", so Hamilton. "Und ich bin auf mein Team so stolz. Sie haben alle schon immer viel Druck gemacht, aber in den vergangenen paar Wochen haben sie länger und härter Druck gemacht als jemals zuvor, um das Upgrade-Paket für hier fertig zu bekommen."

"Die neuen Teile sind eine Verbesserung, aber wir waren gestern einfach noch nicht in der Lage, sie alle ordentlich zum Arbeiten zu bewegen. Und während dies bedeutet, dass wir die meisten von ihnen vergangene Nacht wieder vom Auto nehmen mussten, hat das Team dennoch bemerkenswerte Arbeit geleistet, um uns heute Nachmittag für das Qualifying zu rüsten."

"Wir wussten, dass wir auf Red Bull in Bezug auf die schiere Geschwindigkeit etwas Rückstand haben würden, es drehte sich also für mich wirklich darum, hier eine bestmögliche Runde hinzubekommen. Und ich würde sagen, dass dies die beste Runde war, die ich jemals gefahren bin."

"Das hängt mit all den Fans hier zusammen, welche uns an der Strecke wie sonst nirgendwo unterstützen. Die britischen Fans sind bei weitem die besten. Ich musste diese letzte Runde hinknallen, als würde mein Leben davon abhängen. Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, so weit vorne in der Startaufstellung zu kommen. Ich bin sehr glücklich. Die Jungs vor uns sind schneller als wir, aber das Rennen ist noch nicht gelaufen."

"Heute Morgen war das Auto wirklich gut", so Button. "Es fühlte sich also an, als hätte heute Nachmittag etwas nicht gepasst. Ich weiß noch nicht, ob es ein Problem gab, aber das Auto fühlte sich sehr seltsam an. Ich musste den Frontflügels enorm steil stellen, ich weiß nicht, warum. Wir hatten ein ähnliches Problem damit, am Freitag die Balance zu finden."

"Wir haben den auspuffangeblasenen Diffusor über Nacht entfernt, und ich bin zuversichtlich, dass dies die richtige Entscheidung war. Es wäre nicht richtig, ihn hier zu fahren. Aber wir haben immer noch ein paar Aerodynamik-Upgrade am Auto - einen neuen Frontflügel - und sie arbeiten wirklich gut."

"Während es stimmt, dass wir mit dem Auspuffsystem nicht viel trainieren konnten, lief es im 3. Freien Training ganz gut. Ich hatte immer noch das Gefühl, dass wir heute Nachmittag im Qualifying ordentliche Arbeit würde leisten können. Platz 14 ist also sehr enttäuschend."

"Aufgrund der extrem limitierten Testmöglichkeiten und einem großen Upgrade-Paket, das es zu entwickeln galt, war uns immer klar, dass wir an diesem Wochenende unsere Probleme haben würden - und das hat sich als wahr erwiesen", so Teamchef Martin Whitmarsh.

"Nichtsdestotrotz möchte ich der unermüdlichen Arbeitseinstellung aller im Team Tribut zollen. Alle haben sich wirklich enorm angestrengt. Und auch wenn wir gehofft hatten, uns wesentlich beeindruckender zu qualifizieren, als wir dies hier bei unserem Heimrennen getan haben, haben alle wirklich absolut fantastische Arbeit geleistet. Man muss auch bedenken, dass wir es heute Morgen mit Problemen zu tun bekamen, als wir mit einer nicht erprobten Konfiguration in das Qualifying gingen."

"Lewis fuhr am Nachmittag super, erzielte einen wirklich beeindruckenden Platz in der zweiten Startreihe. Er wird so viel Druck wie immer machen, um diese Startposition morgen Nachmittag in eine ordentliche Punkte-Position zu verwandeln."

"Was Jenson betrifft, so ist es schade, dass wir es nicht geschafft haben, ihn mit einem Auto auszustatten, in dem er sich heute wohl fühlte. Aber wie Lewis gibt er nie auf und an einem Renntag wird er alles geben, um so viele Punkte wie möglich zu holen."

Fotoquelle: xpb.cc


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