Vettel ist derzeit nicht besonders gut auf seinen Teamkollegen zu sprechen

Formel 1 2010

— 14.07.2010

Vettel: "Solche Dinge gehören nicht an die Öffentlichkeit"

Sebastian Vettel ist der Meinung, der Flügelstreit von Silverstone hätte teamintern behandelt werden müssen

Red Bull war in den letzten Tagen bemüht, wieder für Frieden in der eigenen Box zu sorgen. Teamchef Christian Horner lud Sebastian Vettel, Mark Webber und einige Teammitglieder zu einem Grillabend in seinen Garten ein. Seither waren Statements der beiden Piloten Mangelware. Es sollte kein zusätzliches Öl ins Feuer gegossen werden. Das hatte Webber ohnehin bereits nach seinem Sieg in Silverstone gemacht. Wie selten zuvor ein Formel-1-Pilot kritisierte er öffentlich das eigene Team.

Grund dafür war, dass kurz vor dem Qualifying entschieden wurde, dass der neuentwickelte Frontflügel von Webbers Auto abmontiert und an Vettels Bolide angeschraubt wird. Viel gebracht, außer schlechter Presse, hat diese Aktion nicht. Zwar holte der Deutsche die Pole-Position, im Rennen aber fiel er aufgrund unglücklicher Umstände weit zurück. Am Ende wurde es nur Platz sieben für den 23-Jährigen.

Bezüglich des internen Aufruhrs hielt sich Vettel mit Meldungen zurück. Auch nach Webbers Aussage ("Wenn es so ist, dass im Team der Führende das bessere Material bekommt, dann müsste ich ja in Hockenheim bevorteilt werden") behielt der Deutsche die Nerven. Gegenüber 'bild.de' gab er lediglich zu Protokoll: "Hier hat jemand sein wahres Gesicht gezeigt. Ich bin so erzogen, dass man Respekt voreinander zeigt. Solche Dinge gehören nicht an die Öffentlichkeit, sollten teamintern behandelt werden." Eine heile Welt sieht anders aus.

Fotoquelle: xpb.cc


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