Mike Gascoyne sieht sein Team im nächsten Jahr im Mittelfeld

Formel 1 2010

— 14.07.2010

Lotus schreibt 2010 ab und entwickelt neues Auto

Lotus gibt die Jagd nach den etablierten Teams für dieses Jahr auf und entwickelt nun mit Volldampf das Auto für die neue Saison

Die Sensation war zum Greifen nahe, doch es dürfte sich nur um ein kurzes Aufflackern gehandelt haben. Im Qualifying für den Grand Prix von Kanada fehlten Heikki Kovalainen nur noch zwei Zehntel auf den Sauber von Kamui Kobayashi. Mutig wurde den Teams im Mittelfeld der Kampf angesagt. Doch zurück in Europa haben sich die Verhältnisse wieder normalisiert. Die etablierten Rennställe konnten mit ihren neuesten Entwicklungsstufen die alte Hierarchie wiederherstellen.

In Silverstone waren Trulli und Kovalainen als 16. und 17. wieder die bestplatzierten Piloten der neuen Teams. Zugleich führte man die Liste der überrundeten Fahrzeuge an. Der malaysische Rennstall hat zwar von den Neueinsteigern die größten Ressourcen, doch mit den etablierten Teams kann man da nicht mithalten. Vor allem, da nun die Weichen für das kommende Jahr gestellt werden. Zur Mitte der Saison kam es unweigerlich zur Frage, ob man weiterhin versuchen soll, den Anschluss zu finden, oder ob man das Jahr abhakt und sich auf die Entwicklung des neuen Autos konzentriert.

Laut Technikchef Mike Gascoyne hat sich Lotus für die zweite Option entschieden. Zwar werden wie für Silverstone noch streckenspezifische Aero-Pakete entwickelt, der Aufwand hierfür hält sich aber in Grenzen. Der Abstand zu den etablierten Teams wird somit wohl eher wachsen. "In Bezug auf unsere Pace kann man nicht mehr verlangen, weil wir so viel Mühe in das neue Auto setzen. Das war eine Wertentscheidung. Ich bin mir sicher, im nächsten Jahr werden wir solide im Mittelfeld sein", glaubt Gascoyne gegenüber 'manipef1.com'.

Das Ziel für die restliche Saison lautet aber nach wie vor, das beste der neuen Teams zu sein. "Daran habe ich keinen Zweifel", so der Brite. Dass die Lücke zu den etablierten Rennställen in Silverstone wieder größer war, wundert Gascoyne nicht: "Es war schon immer klar, dass diese Strecke nicht zu unserem Auto passt. Auf einigen anderen Strecken werden wir wieder stärker sein."

Fotoquelle: xpb.cc


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