Sauberkeit ist für Adrian Sutil immens wichtig. Er putzt, wenn ihm langweilig ist.

Formel 1 2010

— 18.07.2010

Sutil: "Ich bin ein fanatischer Putzer"

Adrian Sutil gibt einen seltenen Einblick in sein Privatleben und spricht offen über seinen Putzfimmel und seine Angst vor Spinnen

Für viele sind Formel-1-Piloten unnahbar. Über ihr Leben ranken sich geheimnisvolle Mythen. Nur selten gewähren sie einem einen Einblick in ihr Privatleben. Adrian Sutil gab nun in einem Interview gegenüber 'Formula1.com' intime Details über sich preis. Der Deutsche entpuppt sich dabei als Fanatiker, was Sauberkeit und Ordnung betrifft. Er erinnert dabei in manchen Verhaltenszügen an den TV-Kommissar Adrian Monk.

"Ich bin ein fanatischer Putzer", erzählt der Force-India-Pilot, der am liebsten sein Auto reinigt. "Wenn ich alleine zuhause bin und nicht weiß, was ich tun soll, putze ich mein Auto. Dann will ich gar nicht mehr damit fahren." Überhaupt spielt Reinlichkeit in Sutils Leben eine große Rolle. Dinge, die er hasst sind unter anderem "Unordnung und schmutzige Orte". Was die Ordnung betrifft, hat er seinen eigenen Tick: "Ordnung ist sehr wichtig für mich. Die Schuhe müssen am Fuße des Bettes perfekt positioniert sein, sonst kann ich nicht schlafen."

Sutil weiß natürlich, dass dieses Verhalten eher ungewöhnlich ist. "Klingt das etwas verrückt? Vielleicht, aber ich will, dass alles perfekt ist", so der 27-Jährige, der auch sein Leben straff organisiert. "Ich mag es, wenn Dinge sauber geplant und organisiert sind. Wenn ich es etwas abenteuerlicher haben will, höre ich aber auf dem 'Plan A' zu folgen und gehe zu 'Plan B' über. Alles in allem ist es mir aber lieber sehr durchorganisiert und geradlinig zu sein, sowie Irritationen auf ein Minimum zu begrenzen."

Der Deutsche gibt aber auch zu, sich vor Spinnen und Insekten zu ekeln. "Ich habe Angst vor Spinnen. Ich wohne in einem alten Haus, wo man manchmal einer begegnet. Die machen mich verrückt, vor allem, wenn sie lange Beine haben", beschreibt Sutil. Er erzählt auch, wie sehr er sich am Riemen reißen muss, wenn Süßigkeiten in seiner Nähe sind. "Wenn ich daheim Süßigkeiten essen, fühle ich mich mies. Manchmal mache ich es aber trotzdem. Sie machen mich glücklich, auch wenn ich weiß, dass ich auf mein Gewicht schauen muss. Aber ich denke jeden Tag an Süßigkeiten."

Fotoquelle: Force India


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