Lewis Hamilton ärgert sich über seinen Fahrfehler im 1. Freien Training

Formel 1 2010

— 23.07.2010

Hamilton bedauert Fahrfehler - Team gibt sich optimistisch

Obwohl Lewis Hamilton nach einem Unfall viel Zeit auf der Strecke verlor, blickt man bei McLaren-Mercedes optimistisch auf den Rest des Wochenendes

Ein Fahrfehler von Lewis Hamilton in den ersten 90 Trainingsminuten kostete den Briten viel Zeit auf der Strecke. Erst in den Schlussminuten der zweiten Einheit konnte der Brite wieder auf die Strecke gehen, wurde am Ende mit 0,739 Sekunden Rückstand auf Position sieben und damit vor Teamkollege Jenson Button geführt, der auf Rang 15 beinahe anderthalb Sekunden Rückstand zu verzeichnen hatte.

"Ich habe mir das Auto natürlich heute Morgen ziemlich stark beschädigt", so Lewis Hamilton. "Es war sehr rutschig und ich kam beim Herausbeschleunigen aus der dritten Kurve in den Drehzahlbegrenzer, schaltete, was die Räder durchdrehen ließ. Ich hatte einen Moment Übersteuern. Ich versuchte, dies zu korrigieren, und das warf mich in das Gras, wo ich nur noch ein Passagier war."

"Der Unfall hat alle vier Seiten des Autos beschädigt, aus diesem Grund regte ich mich etwas über mich selbst auf. Die Jungs haben während der Woche so hart gearbeitet, um das Auto fertig zu bekommen, und dann kommt man an die Strecke, fährt ein paar Runden und zerstört das Auto, was nicht großartig ist. Für die Jungs war das auch eine gewaltige Menge Arbeit, aber sie waren einfach phänomenal."

"Es war positiv, wieder auf die Strecke zu gehen und die Schwierigkeiten abzuhaken, welche ich am Morgen hatte. Wir haben auch den Regen am Nachmittag verpasst, was gut war. Nun habe ich eine ganz gute Vorstellung davon, wo das Auto steht. Hoffentlich können wir über Nacht ein paar positive Veränderungen am Setup vornehmen."

"Der neue auspuffangeblasene Diffusor ist noch nicht perfekt. Das ist nicht etwas, das man einfach an das Auto montiert und dann mit derselben Balance fährt, welche man zuvor hatte. Man muss die Balance anpassen oder seinen Fahrstil modifizieren. Wir arbeiten noch daran, aber in ihm steckt echtes Potenzial."

"Dieser Morgen war nützlich, denn es besteht für morgen die Wahrscheinlichkeit auf weiteren Regen", so Button. "Wir hatten im ersten Training im Nassen kein sehr gutes Setup. Wir veränderten das Auto über die Mittagspause, und ich war am Nachmittag mit der Balance viel glücklicher."

"Wie immer müssen wir die Dinge erledigen, um das Auto besser hinzubekommen. Die Geschwindigkeit auf einem Longrun ist ganz ordentlich. Ich denke, dass wir bei der weichen Mischung mehr Probleme mit Graining erwartet hatten, aber dies schien kein großes Problem gewesen zu sein. Hoffentlich wird die Einheit morgen Vormittag trocken sein, sodass wir uns auf nützliche Arbeit am Setup fokussieren können."

"Lewis hatte heute Morgen ein Problem, ich hatte aus diesem Grund einen arbeitsreichen Nachmittag, um im zweiten Training durch unser Longrun-Programm zu kommen. Der neue Unterboden scheint gut zu funktionieren. Wir müssen uns noch die Daten anschauen um zu sehen, wie groß die Verbesserung ist, die er uns beschert. Aber es gibt an ihm nichts Negatives, was großartig ist."

"Die heutigen beiden Einheiten haben sich als schwierig erwiesen", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Es gab wechselhafte Bedingungen, in welchen wir die notwendigen Tests absolvieren mussten, aber nichtsdestotrotz haben wir jede Menge nützlicher Daten gesammelt, welche uns hoffentlich während dem Rest des Wochenendes in die richtige Richtung bringen werden."

"Klarerweise hat der kleine Fehler von Lewis sein Auto heute Morgen beschädigt, weswegen es etwas gedauert hat, um es zu reparieren. Aus diesem Grund konnte er am Nachmittag auch nur eingeschränkt fahren."

"Am Ende ging er bei lediglich noch 13 verbleibenden Minuten auf die Strecke, und fuhr lediglich einen Versuch auf der härteren Reifenmischung. Nichtsdestotrotz fuhr er die siebtschnellste Zeit der Einheit und hat die Möglichkeit, morgen solide Arbeit zu leisten."

"Am Nachmittag arbeitete sich Jenson durch ein diszipliniertes Programm von Longruns mit viel Benzin an Bord, konzentrierte sich dabei auf die Haltbarkeit im Rennen."

"Wir haben das Gefühl, dass wir hier über eine ganz ordentliche Geschwindigkeit verfügen. Und, wie ich das schon gesagt habe, haben wir uns größtenteils auf Longruns mit viel Benzin an Bord konzentriert. Wir werden uns morgen früh im Training auf die Vorbereitung auf das Qualifying konzentrieren."

Fotoquelle: xpb.cc


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