Adrian Sutil erlebte ein Heimrennen, das man lieber schneller vergisst

Formel 1 2010

— 25.07.2010

Force India von Domino-Effekten geplagt

Im Hockenheim-Rennen führte bei Force India eine unglückliche Situation zur nächsten und verkorkste das Rennen für Sutil und Liuzzi völlig

Das Force-India-Team erlebte einen Großen Preis von Deutschland voller Probleme, den die Fahrer Vitantonio Liuzzi und Adrian Sutil lediglich auf den Plätzen 16 und 17 beenden konnten - mit zwei Runden Rückstand auf die Konkurrenz. Das machte deutlich, dass der indische Rennstall kein normales Rennen erlebte.

"Das war alles in allem ein ziemlich enttäuschendes Rennwochenende", so Liuzzi. "Ich hatte auf der ersten Runde einen Kontakt, und wir glauben, dass dies den Frontflügel beschädigt hat. Also kam ich an die Box, um ihn zu wechseln, aber es gab ein Durcheinander beim Stopp für die Reifen, also musste ich erneut an die Box kommen", so der Italiener, dem ein falscher Reifen montiert wurde.

"Das war schade, denn ich hatte bis zu diesem Punkt eine gute erste Runde, und danach hatten wir eine wirklich starke Geschwindigkeit. Es war klar, dass es schwierig werden würde, aber die Geschwindigkeit, die wir zeigten, war dieselbe wie jene der ersten Zehn. Wir müssen uns diese positiven Dinge anschauen und uns auf das kommende Rennen in Budapest freuen."

"Was soll ich schon sagen, es war ein sehr enttäuschendes Wochenende", so Sutil. "In der ersten Runde berührte ich mich mit Tonio und verlor ein paar Positionen. Sollte ich nach dem Start nicht Positionen gutgemacht haben, war es schon immer unsere Strategie, dass ich in der ersten Runde an die Box kommen würde, um auf die härteren Reifen zu wechseln, und um Positionen gutzumachen, wenn andere Autos später stoppen. Das war ein guter Plan, denn wir hatten nichts zu verlieren, da wir so weit hinten waren. Es gab jedoch bei dem Stopp eine Konfusion."

"Tonio hatte über Funk gemeldet, dass er an die Box kommen würde, um sich den Frontflügel wechseln zu lassen, und da wir beide gleichzeitig an die Box kamen, wurden die Reifensätze vertauscht. Ich musste dann wieder an die Box kommen, um den korrekten Satz zu erhalten."

"Als sie erst einmal am Auto waren, konnte ich ziemlich weit vorne ins Feld kommen, aber dann musste ich stoppen, als der Reifensatz nachließ. An diesem Wochenende waren wir einfach nicht schnell genug, aber wir haben das Gefühl, dass es nur ein Ausrutscher und nichts allzu Ernsthaftes ist. Bei manchen Rennen ist man einfach nicht gut unterwegs, es ist aus diesem Grund das Beste, es abzuhaken und auf das kommende Rennen zu schauen."

"Natürlich sind wir über das heutige Ergebnis enttäuscht", so Geschäftsführer Otmar Szafnauer. "Denn wir hatten geglaubt, dass wir viel weiter vorne ins Ziel kommen würden, als wir dass schlussendlich gemacht haben. Das wurde durch einen Domino-Effekt verursacht, eine Sache führte zur nächsten. Wir hatten im Training ein paar Probleme, welche bedeuteten, dass das Qualifying nicht ideal war."

"Und da wir versuchten, beim Start aggressiv zu sein, gerieten wir aneinander, was wiederum bei den Boxenstopps zur Konfusion führte. Wir werden dies abhaken und uns auf die neuen Entwicklungen konzentrieren, die da kommen, und wir können ein paar positive Dinge mitnehmen. Wir sind mit beiden Autos ein starkes Tempo gefahren, wenn wir um Positionen kämpften, und wir waren im Rennen wieder einmal zuverlässig unterwegs."

Fotoquelle: Force India


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