Not amused: Christian Horner hatte beim Rennen in Hockenheim nur wenig Spaß

Formel 1 2010

— 26.07.2010

Horner: "Die größten Verlierer sind die Fans"

Red-Bull-Teamchef Christian Horner über die Vorfälle von Hockenheim und die Kritik an seinem Rennstall nach dem Grand Prix von Istanbul

Nach dem Großen Preis der Türkei stand Red Bull am Formel-1-Pranger, weil man die beiden Piloten nicht im Zaume halten konnte, nach dem Grand Prix am Hockenheimring wirft man Ferrari die Anwendung einer Stallregie vor: Die "Königsklasse" hat einmal mehr einen Skandal, der pünktlich zur Sommerpause hohe Wellen schlägt. Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist nur wenig begeistert.

"Dass man Felipe und Fernando nicht erlaubt hat, gegeneinander zu fahren, ist wirklich schade für die Formel 1", findet der Brite. "Zwischen den beiden liegen nun wirklich nicht viele Zähler und so, wie sie ihre Fahrzeuge bewegt haben, war es offensichtlich. Die größten Verlierer sind die Fans und die Zuschauer, weil man Fernando einen Rennsieg geschenkt hat", hält Horner bei 'Autosport' fest.

"Wir mussten nach dem Rennen in Istanbul sehr viel Kritik einstecken, weil wir unseren beiden Piloten erlauben, gegeneinander anzutreten. Das ist in meinen Augen aber das faire und sportliche Vorgehen - ob es nun richtig ist oder falsch", so der frühere Rennfahrer. "Es ist nun einmal die sportliche Herangehenswiese. Sie entspricht den Regeln, die aus einem bestimmten Grund eingeführt wurden."

"Dadurch wollte man genau solche Szenen verhindern", sagt der Red-Bull-Teamchef in Bezug auf die Stallregie bei Ferrari. "Es ist wirklich schade für die Formel 1, dass das Rennen dadurch manipuliert wurde. Fernando ist gut genug und das Ferrari-Team ist zu groß, als dass sie so etwas tun müssten - vor allem nicht zu diesem Zeitpunkt der Saison, wo doch noch hunderte von Punkten zu holen sind."

Fotoquelle: xpb.cc


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