Hamilton ist mit dem Verhalten des Autos zufrieden - so gesehen kein gutes Zeichen

Formel 1 2010

— 30.07.2010

McLaren-Mercedes: Fahrer zufrieden aber zu langsam

Der McLaren-Mercedes ist auf dem Hungaroring langsam und bietet kaum noch Potenzial, denn die Fahrer sind mit dem Verhalten ihres Autos zufrieden

Das McLaren-Mercedes-Teams tat sich am Freitag auf dem Hungaroring nicht leicht. Lewis Hamilton beendete das 2. Freie Training mit 1,221 Sekunden Rückstand auf der sechsten Position. Teamkollege Jenson Button wurde mit 1,643 Sekunden Rückstand gar nur Neunter.

"Das war ein interessanter Tag", so Hamilton. "Wir haben uns einfach auf unser Paket konzentriert und versucht, das zu verbessern, was wir haben. Das Auto war das Beste, das ich jemals zuvor hier gefahren bin. Es hat sich durch die Kurven wirklich großartig angefühlt."

"Aber trotzdem verlieren wir im mittleren Sektor ziemlich viel Zeit, und auch ein paar Zehntelsekunden im ersten und im dritten Sektor. Und wenn man beginnt, härter Druck zu machen, um die Lücke auf die Jungs vorne zu schließen, beginnt sich das Auto anzufühlen, als wäre es auf Messers Schneide."

"Ich denke, dass wir so ziemlich alles aus dem zur Verfügung stehenden Paket holen. Wir bekommen das Setup ziemlich effektiv hin, aber es kommen vielleicht noch ein paar Zehntelsekunden. Wir wissen aus diesem Grund, dass wir jede Menge Arbeit zu erledigen haben."

"An diesem Wochenende geht es wirklich darum, so viele Punkte zu holen, wie wir nur können, und zu hoffen, dass die Jungs um uns herum in Probleme geraten. Es wird schwierig, aber wir müssen fokussiert bleiben. Und das werden wir ohne Zweifel auch tun. Wie immer werde ich natürlich so viel Druck wie möglich machen."

"Ich bin heute mit dem Auto ganz glücklich", so Button. "Es fühlte sich auf den weicheren Reifen nicht allzu großartig an, aber die Balance war auf dem harten gut. Wir liegen jedoch etwas hinter den Red Bull und den Ferrari zurück."

"Es wird aus diesem Grund für uns wohl ein schwieriges Wochenende. Es gibt immer noch Gebiete, auf denen wir uns verbessern können, was positiv ist. Aber wir werden den Abstand hier in Ungarn wohl nicht komplett reduzieren können. Hoffentlich werden wir jedoch morgen eine Verbesserung sehen, sodass wir näher ran kommen."

"Das heutige Programm wurde etwas anders organisiert als unsere gewöhnlichen Programme am Freitag", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Denn wir führten heute Morgen im 1. Freien Training ein paar kürzere Versuche zur Bewertung durch."

"Während wir von beiden Rückmeldungen der Fahrer und der allgemeinen Balance des Autos ermutigt sind, war die Geschwindigkeit der vorderen Teams in gewisser Weise unerwartet."

"Nichtsdestotrotz haben wir jede Menge nützlicher Daten gesammelt, und wir sind mit jeder Menge Informationen bewaffnet. Wie gewöhnlich werden wir heute Abend hart arbeiten, um uns auf das morgige Qualifying vorzubereiten. Wir sind zuversichtlich, dass wir in der Lage sind, weitere Verbesserungen an unserem Auto vorzunehmen."

"In einem Kampf um die Meisterschaft, der so eng ist wie in diesem Jahr, ist das Entscheidende, sich darauf zu konzentrieren, ein fehlerfreies Wochenende zu haben und eine starke Konsistenz aufrecht zu halten, selbst wenn man es mit herausfordernden Umständen zu tun bekommt."

"Dies wird also unser Ziel für den Rest des Wochenendes sein. Wie immer wird es eine Frage der Disziplin, harter Arbeit und guter Rennsportingenieurskunst sein. Und es ist unsere Absicht, genau dies zu bieten."

Fotoquelle: xpb.cc


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