Sebastian Vettel und Mark Webber ließen die Konkurrenz alt aussehen

Formel 1 2010

— 31.07.2010

Red Bull: Doppelsieg nach dominantem Qualifying Pflicht

Bei Red Bull ist man sich bewusst, dass man nach dem überlegenen Qualifying dieses Mal auch im Rennen am Ende ganz vorne stehen muss

Red Bull fuhr in der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn in einer eigenen Liga. Sebastian Vettel umrundete den Kurs als Einziger mit einer 1:18er-Zeit, war am Ende um 0,411 Sekunden schneller als Teamkollege Mark Webber auf dem zweiten und um 1,214 Sekunden schneller als Fernando Alonso im Ferrari auf dem dritten Platz.

"Das war für uns ein sehr guter Tag", so Vettel. "Wir hatten uns das gesamte Wochenende über zuversichtlich gefühlt, und ich denke, dass wir in der Lage waren, uns auch über Nacht zu verbessern."

"Auf der Runde zurück an die Box sagte ich meinem Team über Funk 'Mark und ich haben viel Druck gemacht, um Erster und Zweiter zu werden, aber dies ist euer Moment, genießt ihn. Ihr habt dieses wunderbare Auto gebaut'. Es ist ein Vergnügen, mit ihm zu fahren, und ich freue mich auf den morgigen Tag."

"Das war heute eine ziemlich schwierige Einheit. Ich hatte im zweiten Qualifying-Teil auf dem weichen Reifen keinen guten Versuch und fühlte mich nicht hundertprozentig. Es gibt nicht wirklich viel, was man zwischen dem zweiten und dritten Qualifying-Teil am Auto machen kann, lediglich kleinere Einstellungen."

"Aber das funktionierte ganz gut, und ich hatte im dritten Qualifying-Durchgang eine Menge Vertrauen. Ich war in der Lage, etwas schneller zu fahren, das war also ein guter Schritt. Ich bin glücklich, auf der Pole zu stehen, hoffentlich können wir morgen einen guten Start und ein gutes Rennen haben."

"Sebastian leistete gute Arbeit", so Webber. "Wir haben uns den Großteil des Wochenendes über angetrieben, aber er hat den dritten Qualifying-Durchgang gut hinbekommen. Die Reifen sind hier das Entscheidende - man muss sie genau richtig hinbekommen, sie verstehen, und dann die Runde hinknallen. Sie können zeitweise ziemlich sensibel sein."

"Wir werden sehen, wie es morgen läuft. Es ist ein langes Rennen, und ich befinde mich in einer guten Position, um ordentlich Punkte zu holen. Die ersten drei Sekunden eines Rennens können entscheidend sein, und für 70 Prozent des Ergebnisses sorgen."

"Das war vom Team heute eine fantastische Leistung", so Teamchef Christian Horner. "Das Team und beide Fahrer leisteten fantastische Arbeit, sicherten sich eine dominante erste Startreihe."

"Die Startpositionen sind hier sehr wichtig, es ist auch eine der längsten Zufahrten auf die erste Kurve. Wir starten auf den bestmöglichen Positionen in das Rennen. Hoffentlich können wir morgen ein erfolgreiches Rennen haben."

"Dies ist unsere elfte Pole-Position", so Renault-Chefingenieur Fabrice Lom. "Wir haben dieses Jahr ein wirklich schnelles Auto und waren an Samstagen eine wirklich starke Kraft. Wir müssen auf dieser Leistung morgen aufbauen und einen Vorteil daraus ziehen, um morgen die maximale Anzahl an Punkten zu holen. Für die Motoren ist das hier keine schwierige Strecke, und die Leistung ist nicht der wichtigste Faktor. Ich hoffe, dass wir dies in einem Doppelsieg verwandeln können."

Fotoquelle: xpb.cc


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