James Key und seine Mannschaft werden den aktuellen C29 noch weiter verbessern

Formel 1 2010

— 02.08.2010

Key: Die Arbeiten am C29 werden fortgesetzt

Das Sauber-Team ist hinter den Kulissen bereits mit der Entwicklung des neuen C30 beschäftigt, doch vordergründig ist der C29 noch ein großes Thema

Die Formkurve des Schweizer Sauber-Teams zeigt nach oben: Seit dem Großen Preis der Türkei gelingt es der Mannschaft um Technikchef James Key immer öfter, in die Punkteränge der Formel 1 vorzudringen und die Position des Rennstalls innerhalb des Starterfeldes zu verbessern. Damit dieser Trend anhält, wird sich die Mannschaft aus Hinwil auch bis auf Weiteres mit dem C29 beschäftigen.

Dies bestätigt Key am Rande des Großen Preises von Ungarn: "Das neue Fahrzeug befindet sich zwar schon seit geraumer Zeit in der Entwicklung, doch wir arbeiten noch immer emsig am C29", so der Brite. "Zum Jahresende werden wir unsere Kräfte etwas verlagern und immer mehr Ressourcen auf das neue Auto konzentrieren. Irgendwann wird das Jahr 2010 dann endgültig ad acta gelegt."

Die Aerodynamik als Großbaustelle

"Im Augenblick werden allerdings beide Autos entwickelt", fügt der Technische Direktor des Sauber-Teams hinzu. Und dabei macht sich der Rennstall aus der Schweiz nicht schlecht, konnten in den jüngsten Rennen doch zahlreiche Fortschritte erzielt werden, wie Key erläutert: "Wir haben in Valencia quasi eine neue Richtung eingeschlagen. Schon davor gab es immer wieder neue Teile."

"Dem Team ist bereits in Barcelona eine gute Steigerung gelungen. Der Prozess an sich war also schon in Gang gesetzt", sagt Key im Hinblick auf seine Beteiligung am Aufschwung in Hinwil. Der britische Ingenieur stieß im Frühjahr zum Team, nachdem er zuvor für Force India tätig gewesen war. Bei Sauber zeichnet Key für die technischen Belange verantwortlich und sieht viel Potenzial.

"In meinen Augen gibt es vor allem drei Bereiche des Autos, um die wir uns kümmern müssen. Die Aerodynamik ist natürlich sehr wichtig. Darauf haben wir es schwerpunktmäßig abgesehen", erklärt der Formel-1-Routinier. "Einen ersten Schritt haben wir in Valencia gemacht. Ursprünglich hatten wir geplant, zur Saisonmitte ein größeres Update mit vielen Neuerungen an den Start zu bringen."

Flexibilität in der Entwicklung für 2011

"Das haben wir aber abgewandelt und in Teilen in Silverstone und Hockenheim auf das Auto geschraubt", so der Technische Direktor des Sauber-Teams, der seinen persönlichen Beitrag zum Projekt nicht überbewerten will. Er habe allerdings sehr wohl "ein gewisses Gefühl dafür, wie die Dinge aussehen sollten, und wo das Auto seine Schwächen haben könnte", sagt Key.

"Beim Sauber-Auto gab es da zum Beispiel ein paar Sachen, die mir sofort aufgefallen sind. Diesen Baustellen haben wir uns dann auch gleich gewidmet und bis jetzt scheint sich das gelohnt zu haben", findet der britische Teamangestellte. Die jüngsten Ergebnisse geben ihm Recht - doch wie geht es nun weiter bei Sauber? Key: "Das hängt ganz davon ab, was in den kommenden Wochen geschieht."

"Wir hatten in diesem Jahr schon einige größere Themen wie den angeströmten Diffusor oder den F-Schacht, aktuell sorgen die Frontflügel wieder für Schlagzeilen. Wir müssen uns überlegen, wie weit wir die Entwicklung dieser Bereiche noch voran treiben wollen. Es kommt aber auch ganz darauf an, wie sich die Fortschritte am neuen Auto gestalten. Wir sind in dieser Hinsicht also flexibel aufgestellt."

Fotoquelle: Sauber


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