Inzwischen sind sich (fast) alle einig: Dieses Manöver war eindeutig zu hart

Formel 1 2010

— 03.08.2010

Stewart kritisiert Schumacher

Jackie Stewart hat für Michael Schumachers Manöver gegen Rubens Barrichello kein Verständnis - Die anschließende Bestrafung sei "das Mindeste" gewesen

Michael Schumacher hat sich inzwischen für sein Manöver gegen Rubens Barrichello beim Grand Prix von Ungarn entschuldigt. Den Brasilianer auf der Zielgeraden so weit nach rechts und beinahe in die Boxenmauer abzudrängen sei im Nachhinein betrachtet "zu hart" gewesen, wie der Mercedes-Pilot auf seiner Webseite ausrichten lässt. Dies findet auch Ex-Weltmeister Jackie Stewart, der Schumacher heftig kritisiert.

"Dass ein Fahrer dies absichtlich tut, wissend, dass sich die Räder verharken könnten und er nirgendwo mehr hin konnte, war schockierend", so Stewart gegenüber dem 'Daily Express'. "Wir sind niemals mehr als ein Millimeter von etwas Schrecklichem entfernt." Schumachers Manöver gegen Barrichello sei eine "Einladung zur Katastrophe" gewesen.

Laut Stewart habe Schumacher für einen siebenfachen Weltmeister ein furchtbares Beispiel abgegeben. Den Deutschen beim kommenden Rennen um zehn Startplätze nach hinten zu versetzen, sei "das Mindeste" gewesen, was die Rennkommissare hätten tun können. Dem widerspricht nicht einmal Schumacher. "Nachdem ich die Szene gegen Rubens nochmals angeschaut habe, muss ich doch sagen, dass die Stewarts Recht haben mit ihrer Einschätzung", so Schumacher.

Fotoquelle: xpb.cc


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