Nachwuchsprogramm: Lotus zeigt jungen Talenten den Weg nach oben

Formel 1 2010

— 06.08.2010

Lotus: 16-Jähriger im Formel-1-Auto

Lotus macht bei der Talentförderung einen ungewöhnlichen Schritt: Der erst 16-jährige Nabil Jaffri fährt im September im Formel-1-Boliden

Lotus hat sich für die erste Saison in der großen Formel 1 mit den Piloten Jarno Trulli und Heikki Kovalainen erfahrenes Personal in die Cockpits geholt. Die Entwicklerfähigkeiten der beiden Fahrer sind für die junge Mannschaft aus Malaysia von großem Wert. Doch Teamchef Tony Fernandes hat mittelfristig ein anderes Ziel. Sein Team wird nach Malaysia umziehen, ein asiatischer Pilot soll im Fahrzeug sitzen. Daher legte man ein umfangreiches Juniorenprogramm auf.

Einer der Kandidaten im Lotus-Nachwuchskader ist der 16-jährige Nabil Jaffri. Der junge Malaysier absolviert nach einer erfolgreichen Zeit im Kartsport aktuell seine erste Saison in der Formel BMW Pacific. Der Rookie belegt derzeit Rang fünf in der asiatischen Nachwuchsserie - bei Lotus ist man über die Fortschritte begeistert. So sehr, dass Jaffri schon bald erste Kilometer im Formel-1-Wagen abspulen darf.

Der 16-Jährige soll im September einen Aerodynamiktest mit dem aktuellen T127 auf einem Flugfeld in Großbritannien absolvieren. "Ich bin völlig begeistert, dass ich diese Chance bekomme", kommentiert Jaffri. "Es ist ein riesiges Privileg, das Fahrzeug des besten neuen Formel-1-Teams fahren zu dürfen. Das wird für mich eine tolle Gelegenheit. Ich freue mich im Rahmen des Förderprogrammes schon jetzt auf weitere Möglichkeiten solcher Art."

"Für uns alle ist das eine tolle Geschichte", meint Teamchef Fernandes. "Wir können einem herausragenden Talent wie Nabil die Chance bieten, sich in die Entwicklung unseres Teams einzubringen. Wir setzten damit ein klares Signal. Es wird deutlich, dass es einen vordefinierten Weg an die Spitze des Motorsports geben kann. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wie alt du bist oder in welcher Serie du gerade fährst."

"Ich bin sicher, dass sich Nabil vor seiner Fahrt wichtige Tipps von Fairuz Fauzy holen wird", meint der malaysische Teamboss und Chef der Fluggesellschaft AirAsia. "Fairuz ist ein weiterer Pilot aus Malaysia, der jetzt schon als unser dritter Mann viele Erfahrungen auf den Strecken weltweit sammeln darf. Auch er kann es bis an die Spitze schaffen, wenn er hart an der Erfüllung seines Traumes arbeitet. Die beiden sollten unser Team und alle Nachwuchsfahrer weltweit inspirieren."

Fotoquelle: xpb.cc


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