Timo Glock behält den Cockpitmarkt genau im Auge

Formel 1 2010

— 07.08.2010

Glock schließt Wechsel zu Renault nicht aus

Timo Glock hat bei Virgin zwar noch Vertrag, schließt aber nicht aus, in der kommenden Saison für ein anderes Team zu starten

Nachdem in den letzten Jahren mit BMW, Honda und Toyota gleich drei Automobilhersteller aus der Formel 1 ausstiegen, verschlimmerte sich auch die Situation für die Fahrer. Die Cockpitsuche wurde schwieriger, denn Plätze bei Top-Teams sind rar. Und der Abstand der anderen Rennställe zur Spitze ist enorm. Doch selbst auf die Cockpits bei den Neueinsteigern herrschte großes Gedränge. So mussten einige Piloten, die sich vor kurzem noch in einem Werks- oder Top-Team befanden, zur Kenntnis nehmen, dass sie wieder einen Schritt zurück gehen müssen.

Timo Glock ist mit seinem Wechsel von Toyota zu Virgin in guter Gesellschaft. Sein ehemaliger Teamkollege Jarno Trulli fährt für Lotus, ebenso wie Heikki Kovalainen, der im Vorjahr noch McLaren fuhr. Doch angesichts des eklatanten Entwicklungsrückstands verwundert es nicht, dass wohl niemand auf Dauer mit einem Lotus-, Virgin- oder HRT-Boliden unterwegs sein will. Doch nach wie vor gibt es kaum Plätze bei Top-Teams.

Einzig Vitaly Petrov bei Renault steht zur Diskussion. Dieser fuhr aber zuletzt in Ungarn mit Platz fünf sein bestes Formel-1-Resultat ein. Sollte er diese Form halten, dürfte er wohl auch im nächsten Jahr gesetzt sein. Wenn nicht, gibt es eine lange Liste an Namen, die gerne den zweiten Renault-Boliden pilotieren würden. Einer davon ist Glock, der bereits im Vorjahr mit den Franzosen in Verbindung gebracht wurde. "Schauen wir mal. Ich weiß nicht, ob es derzeit bei Renault eine Möglichkeit gibt. Ich stehe in keinem engen Kontakt mit ihnen", so der Deutsche gegenüber 'itv.com'.

Glock hält es durchaus für möglich, dass er im kommenden Jahr nicht mehr für Virgin unterwegs ist. "Ich halte meinen Augen offen", meint der 28-Jährige, fügt aber hinzu: "Ich habe bei Virgin einen längerfristigen Vertrag. Aber wenn die Dinge nicht so laufen wie sie sollten, werde ich mich umschauen." Glocks Vertrag läuft noch bis zum Ende der nächsten Saison.

Fotoquelle: xpb.cc


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