Fernando Alonso sieht sich wieder mittendrin im Kampf um den WM-Titel

Formel 1 2010

— 08.08.2010

Alonso über den WM-Kampf: Hamilton, Button oder er selbst

Fernando Alonso wird auch im Urlaub an die kommenden Rennen denken und rechnet mit weiteren Verbesserungen bei Ferrari

Die Formel 1 befindet sich in ihrer Sommerpause, jedes Team muss zwischen dem vergangenen Rennen in Budapest und dem kommenden Grand Prix in Spa-Francorchamps für insgesamt zwei Wochen die Arbeit in seiner Fabrik niederlegen. Ferrari hat gemeinsam mit seinen Ingenieuren und Fernando Alonso die vergangene Woche noch dazu genutzt, sich in Maranello auf die restlichen Rennen der Saison 2010 sowie auf das kommende Jahr vorzubereiten.

Nachdem Alonso am Wochenende einen Abstecher nach Madonna di Campiglio zur Präsentation von Ercole Colombos Buch über den 20. Geburtstag des "Wrooom"-Events unternommen hatte, tritt der Spanier nun ebenfalls einen zweiwöchigen Urlaub an. Ganz loslassen vom Formel-1-Geschehen kann der zweifache Weltmeister allerdings nicht. "Es wird nicht möglich sein, meine Gedanken in diesen zwei Wochen komplett abzuschalten", wird Alonso auf der offiziellen Webseite des Teams zitiert.

"Ich werde versuchen, etwas zu entspannen, ein wenig Sport treiben und mindestens einmal pro Tag, vielleicht für zehn Minuten, unausweichlich an das kommende Rennen in Belgien denken", so Alonso weiter. "Ich denke, das wird für alle gleich sein und der Zeitpunkt der Pause macht keinen Unterschied."

Der WM-Fünfte geht davon aus, dass Ferrari nach dem jüngsten Aufwärtstrend in den kommenden Rennen noch weiter zur Spitze aufschließen wird. "In Spa werden wir ein paar neue Teile haben und wir hoffen, dass sie uns noch weiter nach vorne bringen. Die anderen werden dasselbe tun, was bedeutet, dass wir besser als sie arbeiten und schneller in Sachen Weiterentwicklung sein müssen."

Alonso baut dabei auf die Stärke Ferraris. "Wir benötigten nur zwei normale Rennen, um wieder voll im Titelkampf zu sein. Es stimmt zwar, dass wir in der Meisterschaft nach wie vor hinten liegen und es immer besser ist, vorne zu sein, aber ich bin überzeugt, dass wir im Endspurt, damit meine ich die letzten zwei oder drei Rennen, näher an der Spitze sein werden als wir es jetzt sind."

Webber und Vettel zu unerfahren?

Wichtig sei es, ruhig und konzentriert zu bleiben, so Alonso weiter. Die Red-Bull-Piloten hat er im Kampf um den WM-Titel allerdings nicht auf der Rechnung. "Es ist schwer zu sagen, wer mein ärgster Rivale ist - wir sind fast gleichauf: vielleicht Hamilton, Button und ich. Wir alle haben bereits einen Titel gewonnen und werden den Endspurt ruhiger angehen, da wir etwas vergleichbares bereits erlebt haben." Er gebe sich selbst dabei eine fünfzigprozentige Chance.

Während bei McLaren und Red Bull noch jeweils beide Piloten um die WM-Krone kämpfen, kann sich Alonso der Unterstützung seines Teamkollegen Felipe Massa gewiss sein. "Bei uns herrscht eine tolle Atmosphäre. Eine, die besser ist, als in jedem anderen Team", ist sich Alonso sicher. Die noch ausstehende Entscheidung des FIA-Weltrats bezüglich Ferraris Stallregie in Hockenheim blendet der Spanier weitestgehend aus. "Wir Fahrer und Ingenieure haben die Aufgabe, uns weiter auf das Auto und unsere Arbeit zu konzentrieren."

Fotoquelle: xpb.cc


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