Timo Glock hat einen langfristigen Vertrag mit dem neuen Team Virgin

Formel 1 2010

— 11.08.2010

Nach Gerüchten: Glock bekennt sich zu Virgin

Virgin-Pilot Timo Glock will von einem schnellen Abschied von seinem Team derzeit nichts wissen: "Habe einen langfristigen Vertrag"

Das Fahrerkarussell wird in diesem Jahr nur wenig rotieren. Die Plätze in den großen Topteams sind für 2011 frühzeitig vergeben, nur noch wenige attraktive Cockpits sind derzeit vakant. Im Zentrum vieler Spekulationen steht derzeit der Platz von Vitaly Petrov bei Renault. Der Rookie galt bislang oft als Wackelkandidat für das kommende Jahr. Doch aufgrund seiner erheblichen Leistungssteigerung in den vergangenen Wochen hat der Russe weiterhin gute Chancen.

Unter underem wurde im Zuge der Spekulationen um Renault der Name Timo Glock oft genannt. Der Wersauer, der mit dem neuen Team Virgin einen harten Kampf am Ende des Feldes gegen Lotus kämpft, könne die britische Mannschaft am Ende des Jahres verlassen, hieß es. Nun reagiert der Wersauer auf diese Gerüchte, indem er sich klar zu seinem aktuellen Team bekennt.

"Unsere Debütsaison mit Virgin Racing ist eine große Herausforderung, aber das war mir schon klar, als ich zum neuen Team wechselte", sagt der 28-Jährige zu den Spekulationen um seine Person. Der Odenwälder hatte in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass er sich konstante Fortschritte wünsche. Diese sind spätestens seit den wichtigen Updatepaketen in Valencia, Silverstone und Hockenheim am VR-01 zu erkennen.

"Der Jahresanfang war schwierig, aber seither wendet sich das Blatt. Seit Mitte der Saison haben wir bei der Entwicklung des Autos gute Fortschritte gemacht", betont Glock, der zuletzt mehrfach auf dem Niveau der beiden Lotus fahren konnte. "Natürlich gab es aber auch zwischendurch mal Frustration. Die Rennvorbereitung lief nicht immer optimal, manchmal haben wir es uns auch selbst etwas schwer gemacht."

"Aber man muss das Projekt insgesamt betrachten. In den vergangenen drei oder vier Rennen haben wir immer wieder neue Entwicklungen ans Auto gebracht. Die Erkenntnisse aus dem Simulator haben sich gut auf die Strecke übertragen lassen. Das ist ermutigend", beschreibt Glock den zuletzt guten Weg, den sein neues Team Virgin Racing eingeschlagen hat.

Vor allem der Ansatz von Technikchef Nick Wirth, den VR-01 einzig anhand von Strömungsanalysen am Computer (CFD) zu entwickeln, könne sich nun als große Trumpfkarte erweisen. "Unser digitaler Ansatz hat den Vorteil, dass wir den diesjährigen Wagen bis zum Ende der Saison konsequent weiterentwickeln können, gleichzeitig aber auch den nächstjährigen Boliden im Blick haben."

Aufgrund der aktuellen Fortschritte erklärt Glock klipp und klar: "Ich stehe voll hinter Virgin Racing und bin hoch motiviert, weil die bisherigen Fortschritte gut waren und wir diesen Weg in den verbleibenden sieben Rennen weiter gehen werden. Ich habe immer gesagt, dass ich in einem Team arbeiten möchte, das konstant weiter voran schreitet."

"Wenn die Fortschritte ausgeblieben oder die Entwicklung gestoppt worden wäre, dann bekäme ich - wie jeder andere Fahrer auch - natürlich Frust. Aber das ist bislang nicht der Fall. Es geht bei uns die ganze Zeit voran. In der Zukunft müssen wir allerdings noch größere Schritte machen", sagt Glock. "Ich habe einen langfristigen Vertrag mit Virgin Racing und bin fest entschlossen, mit dem Team weiter nach vorne zu kommen. Wir haben alle Voraussetzungen, um unsere Ziele in dieser Saison und in Zukunft zu erreichen."

Fotoquelle: xpb.cc

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