Die zahlreichen Fans in Hockenheim sorgten für eine gute Bilanz

Formel 1 2010

— 13.08.2010

Hockenheim: Formel-1-Ziel erreicht

Die Betreiber des Hockenheimrings haben das selbst gesteckte Ziel erreicht: Formel-1-Wochenende produzierte unter dem Strich eine "schwarze Null"

Für Hockenheim ist die Formel 1 endlich wieder bezahlbar. Nach vielen Jahren mit teils erheblichen Verlusten, schloss man das Grand-Prix-Wochenende 2010 wie gewünscht mit einer "schwarzen Null" ab. Die 65.300 Zuschauer am Rennsonntag bescherten den Verantwortlichen einen kleinen Überschuss von 140.000 Euro. Vor allem Oberbürgermeister Dieter Gummer ist erleichtert.

Die Stadt Hockenheim hatte die tiefroten Zahlen der Vergangenheit immer wieder aus dem städtischen Etat ausgleichen müssen. Die Gemeinde hätte sich angesichts deutlicher Defizite in den zurückliegenden Jahren den Grand-Prix-Zirkus nicht mehr leisten können. Erst ein neuer Vertrag mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone brachte die Wende.

Bei gleicher Besucherzahl hätte man auch in diesem Jahr unter den Voraussetzungen des alten Vertrages mit Ecclestone einen Verlust von 7,2 Millionen Euro eingefahren. Diese Summe nannte Gummer in der 'Schwetzinger Zeitung'. Der Oberbürgermeister gab außerdem bekannt, dass die Hockenheimring GmbH allein eine Million Euro an Einnahmen pro Jahr aufgrund der Tatsache verbuchen können, dass die Strecke nach wie vor den Status eines Grand-Prix-Kurs hat.

Fotoquelle: xpb.cc

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