Die Motorenabteilung von Mercedes hat ihre Kosten senken können

Formel 1 2010

— 16.08.2010

Mercedes-Motorenabteilung spart Geld

Die Motorenabteilung von Mercedes hat ihre Kosten für Forschung und Entwicklung im vergangenen Jahr deutlich reduzieren können

Die Motorentechnik wurde mit dem Gedanken eingefroren, dass Kosten gespart werden. Es hat aber nicht ganz so funktioniert, denn die Motorenhersteller haben das Geld in andere Bereiche investiert. Auf der einen Seite wurde viel für das Energierückgewinnungssystem KERS ausgegeben, auf der anderen gab es schon Forschungen für ein neues Motorenformat. Da die neuen Regeln ab 2013 noch nicht fixiert wurden, hat Mercedes nun doch Kosten gespart.

Im vergangenen Jahr soll die Rennabteilung des deutschen Herstellers laut Informationen unserer Kollegen von 'Pitpass.com' 21 Prozent Kosten gespart haben. Zum 31. Dezember 2009 verringerten sich die Ausgaben für Entwicklung und Forschung von 52,8 Millionen Pfund (umgerechnet rund 64,5 Millionen Euro) auf 41,6 Millionen Pfund (umgerechnet rund 50,8 Millionen Euro). Insgesamt beliefen sich die Ausgaben auf 91,4 Millionen Pfund (umgerechnet rund 111,7 Millionen Euro). Thomas Fuhr, ein Direktor der Rennabteilung, erklärt: "Da von der FIA keine Gewissheit über das künftige Reglement besteht und sie Druck auf die Kosten ausüben, haben wir keine weitere Forschung betrieben."

Mercedes hatte das beste KERS entwickelt, doch nach nur einem Jahr musste das System wieder aus dem Auto ausgebaut werden. Die Entwicklung des Energierückgewinnungssystems hat 16,2 Millionen Pfund (umgerechnet rund 19,8 Millionen Euro) verschlungen. Da sich die Teamvereinigung FOTA darauf geeinigt hatte, KERS in der laufenden Saison nicht einzusetzen, ist der Wert des Mercedes-Systems auf 1,4 Millionen Pfund (umgerechnet rund 1,7 Millionen Euro) gefallen.

Bernie Ecclestone ist das ständige ändern der Regeln ein Dorn im Auge, weshalb der Brite kürzlich vorgeschlagen hat, dass eine unabhängige Institution für das Regelwerk verantwortlich sein sollte. "Es können nicht Teilnehmer die Regeln schreiben", wird Ecclestone im 'Telegraph' zitiert. "Wir brauchen vielleicht eine unabhängige Behörde, unabhängig von den Teams und der FIA, die das Reglement verfasst. Es gibt viele Menschen die das tun könnten."

Fotoquelle: xpb.cc

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