Robert Kubica ist ein begnadeter Skifahrer, nur darf er nicht

Formel 1 2010

— 17.08.2010

Kubica: "Meine Karriere startete mit vier Jahren"

Robert Kubica gewährt einen seltenen Einblick in sein Privatleben und spricht über sein verbotenes Hobby und seinen ersten fahrbaren Untersatz

Robert Kubica gilt für viele als einer der kommenden Formel-1-Weltmeister. In dreieinhalb Jahren in der Motorsport-Königsklasse hat er schon oft sein enormes Talent unter Beweis gestellt. Nur fehlte ihm ein gutes Auto, um seinem Sieg in Kanada 2008 weitere folgen zu lassen. Der Pole gilt als introvertiert. Gegenüber 'Formula1.com' sprach er aber auch mal über private Dinge.

Der 25-Jährige ist eine Sportskanone durch und durch. Laufen, Radfahren, Bowlingspielen und Rallyefahren - er besitzt drei Rallyeboliden - sind seine Hobbys. Von einer seiner liebsten Freizeitbeschäftigungen musste er sich aber trennen. "Ich habe das Skifahren geliebt. Aber ab dem Zeitpunkt als ich anfing in der Formel 3 zu fahren, musste ich immer Verträge unterschreiben, die mir das verbieten. Am Anfang hat mich das sehr geschmerzt, mittlerweile geht es."

Sport beinhaltet demnach auch seinen idealen freien Sonntag. "Am besten ist es, früh aufzuwachen und laufen zu gehen oder Fahrrad zu fahren. Die Luft ist in der Früh so frisch und rein. Ich stelle mir oft den Wecker. Wenn er aber dann läutet strecke ich die Hand danach aus, schalte ihn ab und schlafe weiter", scherzt Kubica, der niemals Kaffee trinkt, über sich selbst. Was der Renault-Pilot übrigens gar nicht leiden kann sind Verkehr, Milch, Butter, Unpünktlichkeit und Autos, die sich schwer fahren lassen.

Kubica, dessen Eltern eine Fabrik für Tonbänder besaßen, stand in seiner Karriere elf Mal auf dem Formel-1-Podest. Mit dem Motorsport kam er bereits früh in Berührung. "Als ich viereinhalb Jahre alt war, bekam ich mein erstes Gefährt. Meine Eltern haben mir eine Miniaturversion eines Jeeps im Maßstab 1:4 oder 1:5 gekauft. Der hatte drei PS und zwei Gänge. An diesem Tag startete meine Motorsportkarriere", erinnert sich der 25-Jährige.

An seine Schulzeit hat er hingegen wenig Erinnerungen. "Ich war fast nie da, weil ich ständig zu Kartrennen gefahren bin. Ich habe viele Stunden gefehlt, meine Lehrer haben mich wahrscheinlich kaum gekannt", so Kubica, der später parallel zum Motorsport Privatunterricht nahm. Bücher liest er dennoch gerne, wie zuletzt "Gomorrha", in dem es um die italienische Mafia geht. Vor dieser hat der Pole keine Angst. Er fürchtet sich nur, wenn er in tiefen Gewässern schwimmt und mag es auch nicht mit Hubschraubern zu fliegen.

Kochen ist nicht Kubicas Stärke, auch wenn er sich zu Beginn seiner Karriere oft selbst versorgen musste. Am liebsten steht er am Griller. "Das schmeckt besser als im Restaurant. Vielleicht deswegen, weil man so viel Zeit reingesteckt hat", meint der Mann aus Krakau, der am liebsten daheim vor dem Fernseher entspannt und Handys als "Plage" bezeichnet.

Fotoquelle: xpb.cc

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