Pedro de la Rosa sieht sich und das Team auf dem richtigen Weg

Formel 1 2010

— 19.08.2010

De la Rosa fühlt sich mit jedem Rennen wohler

Sein gutes Ergebnis vom Hungaroring und die Neuentwicklungen von James Key lassen Pedro de la Rosas Selbstvertrauen wachsen

Genau wie Michael Schumacher hatte auch Wiedereinsteiger Pedro de la Rosa nach drei Jahren Rennpause anfangs gewisse Schwierigkeiten mit der Formel 1. Doch während der siebenfache Weltmeister eher immer noch weiter zurückfällt, zeigt die Formkurve beim Sauber-Routinier offenbar steil nach oben.

De la Rosa sicherte sich in Silverstone erstmals eine einstellige Startposition (9.), wiederholte dieses Kunststück in Budapest und fuhr dort als Siebter sogar erstmals in die Punkteränge. Das liegt natürlich einerseits daran, dass der C29 unter der Regie von Technikchef James Key ("Unsere Fortschritte sind auch sein Verdienst") weiterentwickelt wurde, aber auch der Spanier selbst wird eigenen Angaben nach immer besser.

"Ich weiß nicht", antwortet er auf die Frage von 'Autosport', warum es für ihn besser läuft als für Schumacher, "aber ich fühle mich mit jedem Rennen besser. Den Ausfall in Silverstone zu akzeptieren, fiel mir schwer, denn wir waren sehr konkurrenzfähig, aber in Ungarn zogen wir wieder in Q3 ein und holten Punkte für das Team. Ich finde, ich werde mit jedem Rennen besser. Um andere Fahrer mache ich mir keine Gedanken, aber ich erreiche langsam ein extrem gutes Niveau."

Schnelle Kurven seien für den C29 ohnehin "noch nie ein Problem" gewesen, unterstreicht de la Rosa. Dass er jedoch ausgerechnet am verwinkelten Hungaroring so konkurrenzfähig war, kam überraschend, "denn unser größter Problem waren immer niedrige Geschwindigkeiten - und Ungarn ist genauso langsam wie Monaco". Doch die seit Valencia eingeführten Neuerungen scheinen sich genau wie gewünscht auszuwirken.

"Die zielten alle auf langsame Kurven ab", erläutert de la Rosa. "Darum war ich auf Ungarn so gespannt, denn Ungarn würde uns anzeigen, ob es in die richtige Richtung geht oder nicht. Ohne Testfahrten ist es heutzutage schwierig, aber wir haben definitiv die richtigen Änderungen in die Wege geleistet. Jetzt können wir behaupten, dass wir nicht nur auf ultraschnellen Strecken wie in Silverstone konkurrenzfähig sind."

Fotoquelle: Bridgestone

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