Felipe Massa - hier in Ungarn - ließ Fernando Alonso in Hockenheim überholen

Formel 1 2010

— 23.08.2010

Ferrari: Fortsetzung von Hockenheim vor Gericht?

Sollte der Automobil-Weltrat der FIA eine weitere Strafe gegen Ferrari aussprechen, könnten die Roten wegen Hockenheim 2010 einen Prozess anstreben

Der Große Preis von Deutschland 2010 liegt schon einige Wochen zurück, doch im Fahrerlager der Formel 1 ist dieses Rennen noch sehr präsent. Nicht zuletzt, weil Ferrari direkt im Anschluss an den Grand Prix mit einer Geldstrafe belegt wurde. Der Vorwurf der Teamorder wird in wenigen Tagen aber noch zusätzlich vor dem Automobil-Weltrat der FIA verhandelt, wobei weitere Sanktionen folgen könnten.

Der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley macht keinen Hehl aus seiner Sicht der Dinge - der Brite ist der Meinung, dass "sowohl beide Ferrari-Fahrer als auch das Team" sämtliche in Deutschland eingefahrenen WM-Punkte verlieren sollten. Wie unsere Kollegen von der 'Gazzetta dello Sport' berichten, könnte Ferrari in diesem Fall einen Zivilprozess gegen die FIA auf den Weg bringen.

Als mögliche Verteidigungsstrategie führt die italienische Zeitung an, dass sich Ferrari darauf stützen könnte, Felipe Massa durch dessen Renningenieur Rob Smedley lediglich über die aktuelle Situation im Rennen unterrichtet zu haben - wenige Augenblicke nach eben diesem Funkspruch machte Massa in Hockenheim 2010 demonstrativ Platz für seinen Ferrari-Teamkollegen Fernando Alonso.

Der Rennstall aus Maranello gibt sich vor der am 8. September 2010 stattfindenden Versammlung des Automobil-Weltrats bewusst bedeckt: "In einer solchen Situation ist es am besten, dem höchsten Gremium der Sporthoheit zu vertrauen und ihm Respekt entgegen zu bringen", heißt es von Seiten des Traditionsteams. Ferrari wurde bereits mit einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 US-Dollar belegt.

Fotoquelle: Ferrari

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