Lewis Hamilton fühlte sich in den Bedingungen sichtbar wohl

Formel 1 2010

— 27.08.2010

Beide McLaren-Mercedes-Piloten deutlich glücklicher

Kein Vergleich zu den vergangenen Rennen, dem McLaren-Mercedes liegt die Rennstrecke von Spa-Francorchamps deutlich besser

Bei McLaren-Mercedes wusste am Freitag in den wechselhaften Bedingungen vor allem Lewis Hamilton zu brillieren. Der Brite belegte am Ende mit 0,216 Sekunden Rückstand den dritten Rang. Teamkollege Johnson Button schaffte als Siebter mit 0,723 Sekunden Abstand auf die Spitze ebenfalls den Sprung in die Top zehn.

"Das Wetter hat den heutigen Tag etwas abwechslungsreich gestaltet", so Hamilton. "Es begann sehr nass, aus diesem Grund fuhren wir am Vormittag nicht allzu viel. Am Nachmittag konnten wir jedoch auf den Intermediates ein paar Runden mehr fahren, und dann anschließend auf dem weicheren Reifen."

"Da es uns die Regel nicht erlauben, allzu viele Regenreifen zu verwenden - uns stehen lediglich drei Regenreifen-Sätze für extreme Bedingungen und vier Intermediates zur Verfügung - müssen wir wirklich auf sie achten. Wir waren aus diesem Grund sehr vorsichtig, einfach für den Fall, dass wir sie später im Verlauf des Wochenendes noch benötigen."

"Wir machen definitiv kleine Fortschritte. Diese Strecke scheint unserem Auto besser zu liegen, aber lasst uns deswegen nicht gleich abheben. Falls es regnet, scheinen wir konkurrenzfähig zu sein, aber wir müssen im Hinblick auf dieses Wochenende realistische Erwartungen haben. Ich habe im vergangenen Rennen keine Punkte geholt, es ist aus diesem Grund wichtig, dass wir am Sonntag mehr Punkte holen."

"Berücksichtigt man die Bedingungen, so denke ich, dass es heute ein ordentlicher Tag war", so Button. "Wir haben noch immer etwas Arbeit zu erledigen, aber ich bin mit dem Auto glücklicher, als ich dies bei den vergangenen paar Rennen war. Ich habe eine ganz ordentliche Balance und eine gute Basis, auf der wir arbeiten können. Und das ist wichtig."

"Ich fuhr absichtlich auf keinem der Regenreifen allzuviele Runden, denn ich wollte sie nicht zerstören. Das kann man sich nicht leisten. Wir haben aus diesem Grund auf die Reifen geachtet, was im Hinblick auf das Qualifying nützlich sein könnte."

"Das Wetter hat die Dinge heute interessant gestaltet, es war herausfordernd", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Unsere beiden Fahrer waren gezwungen, in Erwartung, dass wir sie im Verlauf des Wochenendes noch benötigen, Regenreifen zu sparen. Das hat das Fahren eingeschränkt."

"Sie waren mit der Balance ihrer Autos jedoch zufrieden - auch wenn es unter diesen Bedingungen fast unmöglich ist, im Vergleich zu den Rivalen eine Konkurrenzfähigkeit zu etablieren. Alles in allem würde ich sagen, dass wir zufrieden waren, den Tag mit zwei unbeschädigten Autos zu beenden."

Fotoquelle: xpb.cc

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