Mark Webber fuhr wieder einmal nicht nur schnell, sondern auch fehlerfrei

Formel 1 2010

— 28.08.2010

Red Bull: Webber schlägt wieder zu

Sebastian Vettel muss sich weiterhin warm anziehen, auch den Großen Preis von Belgien startet Mark Webber von der Pole-Position

Mark Webber ließen die schwierigen Bedingungen in der Qualifikation zum Großen Preis von Belgien am Samstag kalt. Der Australier sicherte sich in 1:45.778 Minuten seine fünfte Pole-Position der Saison. Teamkollege Sebastian Vettel leistete sich kleinere Fahrfehler, die am Ende in 0,349 Sekunden Rückstand und Position vier endeten.

"Spa ist sicherlich ein großartiger Ort, um sich die Pole zu holen", so Webber. "Das ist eine sehr spezielle Strecke. Ich war mit meiner ersten Runde im dritten Qualifying-Durchgang sehr glücklich, aber man weiß nie, ob das ausreicht. Man kommt ins Ziel und wartet darauf, dass der Ingenieur sich über Funk meldet und sagt, auf welcher Position man sich befindet."

"Zu diesem Zeitpunkt reichte die Runde aus, aber dann muss man es noch einmal machen. Du holst dir einen weiteren Satz Reifen und schaust, was du leisten kannst. Wir hatten einen Regenschauer, der Würze in die Sache hinein gebracht hat, und es den Leuten schwer gemacht hat, sich zu verbessern."

"Lewis leistete sehr gute Arbeit, um sich am Ende auf den zweiten Platz zu verbessern, als die La Source etwas feucht war. Ich bin froh, auf der Pole zustehen, und das morgige Rennen wird interessant werden. Ich denke nicht, dass das Rennen in der ersten Runde gewonnen wird. Ich freue mich darauf."

"Wir hatten im ersten Qualifying-Durchgang einen schlechten Start, als wir als Letzter aus der Box fuhren", so Vettel. "Das verlieh uns den Vorteil, dass wir nicht in Verkehr zu leiden hatten, aber dann bist du derjenige, der auf den Reifen für trockene Bedingungen auf das meiste Wasser auf der Strecke trifft - das war schwierig."

"Glücklicherweise konnten wir auf Intermediates eine Runde fahren und waren damit sicher, aber man weiß unter diesen Bedingungen nie genau Bescheid. Der zweite Qualifying-Durchgang war komfortabel, und im dritten Qualifying-Durchgang stellte sich heraus, dass der erste Versuch der wichtigste war. Es gab in der ersten Kurve etwas Regen, und mein erster Versuch im dritten Qualifying-Durchgang war nicht gut genug, so einfach ist das. Ich leistete mir zu Beginn im ersten Sektor ein paar Fehler und verlor an Schwung."

"In der letzten Runde konnte ich mich gut davon erholen und war schneller als auf meinem ersten Versuch. Aber dann rutschte ich in der 14. Kurve etwas, das war es. Das Wichtigste heute war die Tatsache, dass das Auto sehr gut war, gut genug, um vor allen anderen zu stehen. Heute habe ich das nicht geschafft, wir müssen es also morgen schaffen."

"Unsere zwölfte Pole des Jahres unter solch schwierigen Bedingungen zeigt, welch großartige Arbeit das Team und Mark heute geleistet haben", so Teamchef Christian Horner. "Der vierte Platz von Sebastian ergänzt eine exzellente Leistung des Teams."

"Mark hat das Beste aus dem Kurs gemacht, als er zu Beginn der dritten Qualifying-Einheit am schnellsten war. Sebastian verlor in den Kurven 13 und 14 etwas Zeit, ansonsten denke ich, dass wir eine weitere erste Reihe erzielt hätten. Aber es ist großartig, beide Autos dort vorne zu sehen."

"Das war angesichts der wechselhaften Bedingungen eine sehr schwierige Einheit", so Fabrice Lom, Chefingenieur von Renault. "Ich denke jedoch, dass wir mit der Situation sehr gut umgegangen sind. Das Team leistete großartige Arbeit, indem es zur richtigen Zeit auf der Strecke war. Es war ein schwieriger erster Qualifying-Durchgang, aber wir haben es geschafft und unsere Leistung verbesserte sich von Einheit zu Einheit."

"Es ist ein gutes Ergebnis, wir haben mit Mark die Pole-Position geholt. Er fuhr eine großartige Runde zu Beginn des dritten Qualifying-Durchgangs. Und Sebastian ist Vierter. Wir standen kurz davor, die Positionen eins, zwei und drei für Renault zu erzielen, aber Lewis fuhr eine großartige Runde."

"Ich denke, dass wir uns für das Rennen morgen in einer guten Position befinden. Man weiß jedoch nie, welche Bedingungen wir haben werden. Es wird hart. Auch die Motoren könnten auf dieser harten Strecke zu leiden haben, aber wir werden unser Bestes geben."

Fotoquelle: xpb.cc

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