Lucas di Grassi fuhr vor Timo Glock über die Ziellinie

Formel 1 2010

— 29.08.2010

Virgin: Stark aber glücklos

Während Lucas di Grassi ein reibungsloses Rennen erlebte, hatte Timo Glock am Anfang Pech und wurde für sein Zocken zudem nicht belohnt

Die beiden Virgin-Piloten beendeten den Großen Preis von Belgien auf den Plätzen 17 und 18. Im Ziel hatte dabei Lucas di Grassi die Nase um etwas mehr als vier Sekunden vor seinem Teamkollegen Timo Glock. Beide Piloten hatten am Ende eine Runde Rückstand auf den Sieger Lewis Hamilton.

"Das war alles in allem ein sehr gutes Rennen", so di Grassi. "Ich bin mit meiner Fahrt sehr zufrieden, das Team hat großartige Arbeit geleistet. Es gab sehr schwierige Bedingungen, da sich das Wetter während des gesamten Rennens so sehr von trockenen zu halb nass bis hin zu völlig nass veränderte."

"Das Team leistete großartige Arbeit, indem es mich zum richtigen Moment an die Box rief und die richtigen Reifen auswählt. Meiner Ansicht nach ist es völlig klar, dass Kovalainen in der fünften Kurve die Schikane abgekürzte, und wir haben dies den Offiziellen des Rennens gemeldet. Hoffentlich werden wir über diese Situation bald mehr wissen."

"Ein ziemlich ereignisreiches Rennen", so Glock. "Ich muss sagen, dass ich einen guten Start hatte, aber einmal mehr drückte mich jemand von der Strecke und ich verlor zwei Plätze. Als Barrichello und Alonso ihren Zwischenfall hatten, musste ich von der Ideallinie fahren und fuhr durch das 50-Meter-Schild, beschädigte mir dabei meinen Frontflügel. Ich musste sofort an die Box kommen und verlor ziemlich viel Zeit auf die anderen."

"Ich musste dann auf Trulli und Lucas wieder aufholen, und am Ende zockte ich, indem ich auf Regenreifen setzte, was sich nicht bezahlt gemacht hat. Der Regen kam einfach zu spät. In den Rennen habe ich dieses Jahr einfach zu viel Pech. Es gab während des Wochenendes schwierige Bedingungen, welche zu einem ziemlich interessanten Rennen geführt haben. Das machte sich für uns im Qualifying bezahlt, jedoch nicht im Rennen."

"Ich bin sehr zufrieden, wie das gesamte Team während des Wochenendes gearbeitet hat", so Teamchef John Booth. "Es war eine gewaltige Leistung, dass wir Timos Auto gestern fertig bekommen haben. Und dass beide Autos so stark bis in das Ziel gefahren sind zeigt, wie weit wir gekommen sind, und dass wir uns unser Recht verdient haben, auf der Startaufstellung zu stehen."

"Sowohl Lucas als auch Timo fuhren großartige Rennen. Die Boxenstopps verliefen perfekt, und ich bin auf unser Teamwork sehr stolz. Wir reisen hier in sehr guter Stimmung ab, und hoffen darauf, dass wir in Monza ein gutes Ergebnis erzielen."

"Das war für uns ein aufregendes und ereignisreiches Rennen", so Nick Wirth, Technischer Direktor des Teams. "Wir hatten mit einer Strategie für viel Abtrieb gezockt, hofften auf ein sehr nasses Rennen, aber schlussendlich fiel der Regen nicht in ausreichender Menge, so dass sich unsere Wette vollständig bezahlt gemacht hätte."

"Timo hatte Pech, dass er seinen Frontflügel verlor, und wir waren gezwungen, an die Box zu kommen. Aber der Satz entsprach nicht derselben Spezifikation, da der Einsatz-Flügel bei seinem Unfall am Freitag kaputt ging. Trotzdem leistete er gute Arbeit, indem er auf Lucas und Jarno aufholte. Unglücklicherweise zockte Timo, als der Regen einsetzte, und kam früh an die Box, um auf volle Regenreifen zu wechseln, was nicht funktionierte."

"Auf der anderen Seite war das Rennen von Lukas reibungslos, und das war für einen Neuling unter sehr schwierigen Bedingungen eine weitere großartige Leistung. Wir sind froh, dass wir beide Autos mit einer starken Leistung ins Ziel gebracht haben. Lasst uns hoffen, dass wir beim letzten Rennen in Europa in Monza mehr Glück haben."

Fotoquelle: xpb.cc

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