James Key und das Sauber-Team arbeiten weiterhin an der Verbesserung des C29

Formel 1 2010

— 01.09.2010

Key: "Wir haben jetzt eine neue Arbeitsweise"

Technikchef James Key über die Neuerungen beim Sauber-Team und die Neuausrichtung des Rennstalls: "Wir mussten noch geradliniger arbeiten"

Er kam von Force India und versucht nun, dem Sauber-Team auf die Sprünge zu helfen: James Key fungiert seit nunmehr einigen Monaten als Technischer Direktor in Hinwil und konnte seither schon einiges bewegen. Der Brite krempelt die Mannschaft und deren Aufstellung sukzessive um, damit der Rennstall bereits in der kommenden Saison wieder ein regelmäßiger Punktekandidat sein kann.

Dabei sieht sich Key auf einem guten Weg, wie er bei 'Auto Motor und Sport' bestätigt: "Wir haben jetzt eine neue Arbeitsweise, um die Schwächen des Autos zu beheben und wir setzen andere Prioritäten bei der Entwicklung", so der Technische Direktor von Sauber. Man müsse sich "clever anstellen" und "die richtigen Schwerpunkte setzen", wenn man langfristig Erfolg haben wolle.

"Das ist mein Teil, bei dem ich mich ins Team einbringen will, ohne dabei aber gleich die ganze Teamkultur zu ändern. Es gibt viele Bereiche rund um das Auto, bei denen ich einfach versuche sicherzustellen, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen", erläutert Key seine Tätigkeit im Rennstall von Peter Sauber. Nicht alle Neuerungen konzentrieren sich aber auf das Jahr 2011.

"Wir haben noch ein paar kleinere Upgrades, die wir bis zum Saisonende einführen werden", gibt Key nach dem Belgien-Rennen zu Protokoll. Diese neuen Elemente seien hauptsächlich aerodynamischer Natur und werden voraussichtlich beim Großen Preis von Singapur ihr Renndebüt geben. Darüber hinaus beschäftigt man sich in der Schweiz auch schon intensiv mit dem neuen Formel-1-Boliden.

Dies sei allerdings keine einfache Aufgabe, meint Key, denn niemand wisse genau, "wie sich die Pirelli-Reifen im kommenden Jahr verhalten". Nichtsdestotrotz laufe der Entwicklungsprozess am Sauber-Auto für 2011 schon auf Hochtouren. "Wir haben unsere Arbeitsweise im Windkanal etwas geändert", hält Key abschließend fest und fügt an: "Wir mussten noch etwas geradliniger arbeiten."

Fotoquelle: Sauber

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