Peter Sauber ist mit seinen Piloten Kamui Kobayashi und Pedro de la Rosa glücklich

Formel 1 2010

— 04.09.2010

Sauber: "Sind mit unseren Fahrern sehr zufrieden"

Rookie Kamui Kobayashi ist zuletzt mehrmals in die Punkte gefahren - Teamchef Peter Sauber über die Ziele in den verbleibenden Rennen

Das Team von Peter Sauber hat sich im Jahr eins nach BMW gefangen und wieder im Mittelfeld etabliert. Nach einem harzigen Saisonbeginn, als die Schweizer Truppe aus verschiedenen Gründen nicht oft ins Ziel kam, ist die Leistungskurve gestiegem. Mit Kamui Kobayashi hat Sauber ein vielversprechendes Talent engagiert. Sechsmal ist der Japaner nicht ins Ziel gekommen, dreimal augrund eines technischen Problems und dreimal wegen Fahrfehlern. In Valencia Beispielsweise hat sich Kobayashi sehr gut in Szene gesetzt.

Wie bewertet der Teamchef seine Leistung? "Was ich jetzt sage gilt für beide Fahrer. Beide haben das geliefert, was wir von ihnen erwartet haben. Man kann von einem Rookie nicht erwarten, dass er den Speed hat und gleichzeitig die Rennintelligenz eines Piloten, der schon viele Jahre dabei ist. Ich kann mich nur wiederholen. Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung beider Fahrer." Pedro de la Rosa hat mit Platz sieben auf dem Hungaroring seine ersten WM-Punkte in dieser Saison geholt.

Mit James Key hat ein neuer technischer Direktor die Arbeit in Hinwill angetreten. Das Auto scheint sich Aschritt für Schritt verbessert zu haben. "Normalerweise starten wir immer gut in eine Saison, aber was 2010 passiert ist, ist eigentlich untypisch", findet Sauber. "Bei den Wintertestfahrten ist es gut gelaufen, aber als die Saison dann begonnen hat, hat es nicht funktioniert. Das war für uns alle ein Mysterium, speziell weil wir kaum in Ziel gekommen sind. Zum Teil lag es auch am neuen Motor."

"Wir haben schon oft gesehen, dass sich im Laufe einer Saison, die Lücke zu den Spitzenteams vergrößert hat, weil wir wahrscheinlich mit der Entwicklung nicht mithalten konnten. In diesem Jahr hatten wir gute Tests, der Saisonstart war schrecklich, aber jetzt gibt es einen Aufwärtstrend. Das ist natürlich zum Teil auch Key zuzuschreiben, denn unser Auto funktioniert jetzt auch auf Strecken gut, auf denen wir gewöhnlich Probleme hatten."

Derzeit steht Sauber auf Platz acht in der Konstrukteurswertung. Was ist in den verbleibenden sechs Rennen noch möglich? "Wir wollen natürlich besser als Platz acht sein, ob es machbar ist kann ich nicht sagen", so Sauber. "Für Monza werden wir eine Abstimmung mit wenig Abtrieb versuchen, in den fünf Überseerennen gibt es noch einige neue Teile, aber unser Fokus liegt schon klar beim 2011er-Auto. Man darf aber nicht vergessen, dass im vergangenen Jahr ein Team mit einem Weltklassefahrer auf Platz acht gelandet ist, nämlich Renault mit Fernando Alonso. Platz acht scheint also nicht zu schlecht zu sein."

Fotoquelle: xpb.cc

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