Für oder gegen Rom: Luca di Montezemolo soll Stellung beziehen

Formel 1 2010

— 06.09.2010

Grand Prix in Rom: Ferrari soll Position beziehen

In der Region um Monza macht man sich Sorgen um die Zukunft des Grand Prix: Ferrari soll Stellung zu den Plänen für ein Rennen in Rom beziehen

Bereits 2012 soll die Formel 1 durch die Straßen von Rom fahren. Bernie Ecclestone ist bezüglich der Pläne für ein Stadtrennen ebenso optimistisch wie der Römer Bürgermeister Gianni Alemanno. So groß die Freude in der italiensichen Hauptstadt, so groß auch die Sorge in Monza. Zwar betonen alle Beteiligten, dass es in Zukunft zwei Rennen auf italienischem Boden geben werde, doch in Monza traut man dem Braten offenbar nicht.

Monica Rizzi, die für Sport verantwortliche Politikerin der Region Lombardei, fordert Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo zu einer eindeutigen Stellungnahme auf. "Es ist Zeit, dass Ferrari mal sagt, ob sie für oder gegen ein Rennen in Rom sind", wird Rizzi von der 'Corriere dello Sport' zitiert. Die Politikerin hofft, dass di Montezemolo ein klares Bekenntnis zu Monza bringt.

"Da die meisten Ferraris in Norditalien verkauft werden, halte ich das für absolut legitim", meint Rizzi. "Monza ist Teil der Geschichte unserer Region. Das Rennen dort gehört zu den beliebtesten im Formel-1-Kalender, die Strecke ist seit 1922 unser Stolz. Also: Finger weg", so der Appell der Italienerin. Sie geht davon aus, dass sich di Montezemolo bald in die Reihe der Gegner des Rom-Rennens einreihen wird.

Fotoquelle: xpb.cc

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