Otmar Szafnauer würde die Saison gern direkt vor Weihnachten abschließen

Formel 1 2010

— 06.09.2010

Szafnauer schlägt neuen Kalender vor

Force-India-Betriebsleiter Otmar Szafnauer würde die Formel-1-Saison gerne nach hinten verschoben sehen: Zu Weihnachten echte Ferien

Bereits im kommenden Jahr stehen 20 Rennen im Formel-1-Kalender. Bernie Ecclestone würde in Zukunft gern sogar noch mehr Events sehen. Logisch, denn der Vermarkter wittertet bei weiteren Rennen weitere Einnahmen in Millionenhöhe. Aber die Rennställe spielen das Ecclestone-Spiel nicht mit. Für die meisten Verantwortlichen ist mit 20 Grands Prix die Schmerzgrenze erreicht, wenn nicht sogar bereits leicht überschritten.

Je mehr Rennen, umso weniger Atempausen für die Mitglieder im Formel-1-Zirkus. Schon im kommenden Jahr wird die obligatorische Sommerpause mühsam zwischen die Rennen in Ungarn (Ende Juli) und Belgien (Mitte August) geschoben. Um die Belastung der Mitarbeiter im Rahmen zu halten und die Arbeit in der Formel 1 familienfreundlicher zu gestalten, bringt Force-India-Betriebsleiter Otmar Szafnauer einen neuen Vorschlag auf den Tisch.

"Wenn wir insgesamt einen Monat später beginnen und die Saison dann entsprechend einen Monat später endet, dann sind wir passend vor Weihnachten durch", erklärt Szafnauer gegenüber 'formule1.nl'. Nach seinem Plan würde die Saison also von April bis Dezember dauern (bisher März bis November). "Dann könnten wir über Weihnachten die Fabriken schließen und alle kämen im neuen Jahr wieder voller Energie zurück an die Arbeit."

Der Vorschlag lag bereits in einer der vergangenen Sitzungen der Teamvereinigung FOTA auf dem Tisch. Man diskutierte über den Ansatz, sieht aber kaum Chancen auf eine kurzfristige Umsetzung. Die langfristigen Verträge mit einigen Rennstrecken machen eine solche Verschiebung nahezu unmöglich. "Es kann nicht von einem Tag auf den anderen umgesetzt werden", erklärt Szafnauer.

Fotoquelle: xpb.cc

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