Jacques Villeneuve möchte 2011 mit Durango in die Formel 1 zurückkehren

Formel 1 2010

— 08.09.2010

Villeneuve: "Wir schieben keine Panik"

Der frühere Weltmeister Jacques Villeneuve und das Durango-Team sind nach wie vor zuversichtlich, was den 13. Startplatz für 2011 anbelangt

Schon seit geraumer Zeit trägt sich Jacques Villeneuve mit dem Gedanken, erneut in der Formel 1 an den Start zu gehen - doch das ist freilich leichter gesagt als getan, wie der Kanadier immer wieder erfahren musste. Nun wählt Villeneuve aber einen neuen Weg und möchte mit Durango zum 13. Team der Formel 1 avancieren. Eventuell wird die FIA diesen Startplatz aber gar nicht vergeben.

Villeneuve selbst gibt sich in dieser Angelegenheit betont gelassen: "Es gibt weder positive noch negative Neuigkeiten von der FIA. Ich weiß nur: Wir sind stolz auf unsere Bewerbung und wir haben den von der FIA initiierten Ablauf eingehalten", wird der 39-Jährige von 'Rue Frontenac' zitiert. "Wir haben ein Budget für die kommenden drei Jahre und das Design des Autos schreitet prima voran."

"Phase eins ist bald abgeschlossen", meint Villeneuve und fügt hinzu: "Wir haben unsere Bewerbung eingereicht und brauchen nur noch die Genehmigung der FIA, um mit der nächsten Phase zu beginnen." Eben daran könnte es letztendlich mangeln, was der kanadische Rennfahrer durchaus nachvollziehen könnte: "Die Erinnerung an das Debakel um US F1 ist noch immer in ihren Hinterköpfen."

"Sie wollen einfach sicherstellen, dass der Rennstall, welcher den 13. Startplatz erhält, auch wirklich ein ordentliches Projekt ist. Das kommt uns entgegen, denn wir sind stark", findet Villeneuve und merkt an: "Im Anschluss an unser Treffen wollten sie eine eingehende Untersuchung durchführen und das ist vielleicht der Grund dafür, weshalb die Verlautbarung etwas später erfolgt", so der Ex-Champion.

"Wir freuen uns auf die Neuigkeiten, schieben aber keine Panik - ganz und gar nicht", erklärt Villeneuve. Die Medien würden in dieser Angelegenheit gerne vorschnell den Abzug betätigen. "Es ist möglich, dass die FIA nein sagt, doch dafür gibt es keine Anzeichen. Ihre Analysearbeit dauert an. Mehr wissen wir nicht", sagt Villeneuve. Schon am Mittwoch könnte die FIA aber für Klarheit sorgen...

Fotoquelle: xpb.cc

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