Christian Horner hat mit Mark Webber mindestens ein heißes Eisen im Feuer

Formel 1 2010

— 09.09.2010

Horner: "Mark ist in einer tollen Situation"

Red-Bull-Teamchef Christian Horner freut sich auf ein spannendes Finale in der aktuellen Formel-1-Weltmeisterschaft: Mark Webber mit guten Chancen auf den Titel

Egal, wie der Streit um die Ferrari-Stallorder in Hockenheim auch ausging: Red Bull will sich in den kommenden Wochen keine Freifahrtsscheine für Positionswechsel für jeweils 100.000 US-Dollar kaufen. Teamchef Christian Horner betont immer wieder, dass man von einer Teamorder im Hause der "Bullen" nichts wissen will, obwohl Mark Webber derzeit deutlich bessere Karten im Titelkampf besitzt.

"Mark ist in einer fantastischen Situation, er macht das sehr gut", lobt der Teamchef den Australier. "Er selbst hat sich durch seine Konstanz in diese gute Ausgangslage gebracht. Wenn man nur mal Spa-Francorchamps anschaut, dann war er dort der einzige Topfahrer, der keinen einzigen Fehler gemacht hat - und das bei schwierigsten Bedingungen."

"Wenn er diesen Level weiter halten kann, dann hat er eine gute Chance", sagt Horner. Auch die Nervenstärke bringe sein Schützling mit, obwohl er im Alter von 34 Jahren nun erstmals im Titelkampf steckt. "Er fühlt sich im Auto wohl und ist in Topform. Mark hat breite Schultern. Ich habe weder an seinem Können noch an seinen Nerven irgendwelche Zweifel."

"Ich würde aber keinesfalls ausschließen, dass es Sebastian auch noch schaffen kann", fügt Horner sogleich hinzu. Der Red-Bull-Youngster, der zuletzt durch eigene Fehler in Budapest und Spa-Francorchamps ins Hintertreffen geraten war, erfährt von Horner die volle Unterstützung. Die Kollision mit Jenson Button ist abgehakt. "Er hat sich direkt nach dem Rennen bei Jenson entschuldigt. Solche Dinge passieren mal", meint der Teamchef.

"Dieses Rennen wird schwierig für uns. Auf dem Papier ist dies sogar unser schwächster Kurs", erklärt Horner vor der ersten Session in Monza. "Es geht im Titelkampf aber hauptsächlich um Konstanz. Einige Fahrer kommen vielleicht auch noch mit der Anzahl ihrer Motoren etwas in Bedrängnis. Es wird ein spannender Schlussspurt der Saison. Monza liegt McLaren voraussichtlich gut, dann kommen Strecken, die uns entgegenkommen. Vielleicht wird es auf einigen Pisten auch sehr ausgeglichen sein."

Zuletzt hatte sich ausgerechnet McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh immer wieder über die flexiblen Flügel von Red Bull echauffiert. Die FIA führte daraufhin neue Prüfmethoden ein. Konsequenz: McLaren musste beim Unterboden nachbessern. "Auch wird mussten kleine Änderungen am Unterboden vornehmen", lacht Horner. "Ich wäre aber überrascht, wenn dies unsere Performance in irgendeiner Form beeinflussen würde."

"Unsere Flügel mussten wir nicht modifizieren. Wir haben allerdings für Monza ohnehin andere Flügel im Gepäck. Das liegt aber nur an der Charakterstik der Strecke", sagt Horner weiter. Der Red-Bull-Rennleiter erklärt außerdem, dass man den aktuellen RB6 immer weiter verfeiern werde, gleichzeitig am Auto für 2011 arbeite. "Wir gehen das genauso an wie im Vorjahr."

Fotoquelle: xpb.cc

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