Mark Webber ist zufrieden, wie es für ihn im Qualifying gelaufen ist

Formel 1 2010

— 11.09.2010

Red Bull: Einigermaßen erfolgreiche Schadensbegrenzung

Lediglich Sebastian Vettel hatte nach der Qualifikation zum Großen Preis von Italien Grund, sich etwas frustriert zu zeigen

Für Sebastian Vettel stehen die Vorzeichen beim Großen Preis von Italien nicht besonders gut. Der Deutsche qualifizierte sich mit 0,713 Sekunden Rückstand auf der sechsten Position, zwei Positionen hinter seinem Teamkollegen Mark Webber, der 0,471 Sekunden Rückstand zu verzeichnen hatte. Und alle Gegner im Kampf um den WM-Titel stehen vor dem Rennfahrer aus Heppenheim.

"Über das heutige Qualifying bin ich ziemlich glücklich", so Webber. "Es geht hier knapp zu, und alles richtig hinzubekommen, ist nicht das einfachste. Wenn man in den Schikanen viel Druck macht, ist es schnell passiert, dass man es übertreibt."

"Die Jungs haben gute Arbeit geleistet. Wir haben mit den Flügelleveln herumgespielt, aber alle befinden sich in derselben Position, in der sie versuchen, das Setup des Autos bestmöglich für Monza hinzubekommen. Es hat nicht geholfen, dass wir das Auto ziemlich spät zurückbekommen haben, nachdem wir im 3. Freien Training auf der Strecke stehen geblieben sind. Aber wir sind cool geblieben."

"Ich bin nicht viele Runden auf dem weichen Reifen gefahren, aber die Ingenieure waren in der Lage zu schauen, was Sebastian auf ihnen herausgefunden hat. Und das Team hat eng zusammengearbeitet, um mir ein paar Informationen zu beschaffen, die mir helfen. Die Ferrari sind heute geflogen. Das sollte ein gutes Rennen geben."

"Ich bin etwas enttäuscht", so Vettel. "Wir waren gestern sehr schnell und hatten auch heute Morgen eine ordentliche Geschwindigkeit. Ich weiß nicht, wohin die Geschwindigkeit an diesem Nachmittag gegangen ist."

"Ich war gestern rund drei bis vier km/h schneller, als ich es heute Nachmittag mit weniger Benzin war. Es gibt in Monza eine Menge Gerade, das kam uns also ziemlich teuer zu stehen. Aber wir haben im Rennen ein gutes Auto, lasst uns also schauen, was der morgige Tag mit sich bringt."

"Mit viel Benzin an Bord wird es hier anders sein, und wir haben verschiedene Herangehensweisen gesehen. Zum Beispiel fährt McLaren mit einem Fahrer mit weniger Flügel und mit dem anderen mit mehr Flügel. Wir werden also sehen, wie es sich mit viel Benzin an Bord ausgehen wird. Es könnte zu Beginn des Rennens ziemlich rutschig werden. Wir sind hier nicht die Schnellsten, das wissen wir, aber wir werden sehen, was wir tun können."

"Das war eine fantastische letzte Runde von Mark, mit der er sich selbst in die zweite Reihe vor Lewis gebracht hat", so Teamchef Christian Horner. "Unglücklicherweise war Sebastian auf seinem zweiten Versuch im dritten Qualifying-Durchgang nicht schnell genug, um seine Position zu verbessern."

"Auf einer Strecke, von der wir schon im Vorfeld wussten, dass sie unsere schlechteste im Kalender der Meisterschaft sein würde, ist es eine solide Leistung des Teams, vor dem Führenden in der Weltmeisterschaft zu stehen. Wir wissen alle, das Monza dazu tendiert, aufregende Rennen zu produzieren, wir haben also morgen ein faszinierendes Rennen vor uns."

"Wir wussten, dass Monza für uns ein schwieriges Rennen werden würde", so Renault-Chefingenieur Fabrice Lom. "Unglücklicherweise haben wir Mark gestern etwas Zeit auf der Strecke gekostet, und heute ebenso, dafür entschuldigen wir uns bei ihm. Aber auch so leistete Mark im Qualifying exzellente Arbeit."

"Auf dieser Strecke ist dies ein gutes Ergebnis, welche nicht zu den Stärken unseres Autos passt. Sebastian hatte mehr zu leiden als Mark und wurde Sechster. Ich denke, dass dies alles in allem nicht allzu schlecht ist, selbst wenn wir bei diesem Rennen nicht die Pole-Position geholt haben sind wir zuversichtlich, dass wir morgen ein gutes Rennen haben können. Da Hamilton nicht vorne steht, könnte es ein interessantes Ergebnis geben."

Fotoquelle: xpb.cc

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