Adrian Sutil: Erst ein Ausflug ins Kiesbett, dann eine demolierte Nase

Formel 1 2010

— 12.09.2010

Force India enttäuscht: Punkte wären möglich gewesen

Während Liuzzis Chancen schon im Qualifying vergeben wurden, kostete eine verkorkste erste Runde Sutil alle Chancen auf WM-Punkte in Monza

Im vergangenen Jahr noch einem Großteil der Konkurrenten überlegen, musste sich Force India in diesem Jahr wieder etwas weiter hinten anstellen. Beim Großen Preis von Monza gelang es weder Vitantonio Liuzzi noch Adrian Sutil, in die Punkte zu fahren. Liuzzi beendete das Rennen auf Position zwölf, Sutil nach einer unglücklichen Anfangsphase auf Rang 16.

"Das war definitiv ein Rennen, das schön zu fahren war", so Liuzzi. "Aber es war klar, dass es aus der 19. Position schwierig werden würde, Punkte zu holen, besonders da es keinerlei Safety Cars gab. Wir hatten ein paar gute Kämpfe, und am Ende sind wir auf der zwölften Position ins Ziel gekommen."

"Wir hatten ein gutes Auto, und ich denke, dass wir schnell genug waren, um heute in den Punkten ins Ziel zu kommen. Aber wenn man sich hinter jemandem befindet, der nicht so viel langsamer ist als du, dann ist es ziemlich schwierig zu überholen."

"Ich habe viel Druck gemacht, um Buemi und Rubens zu überholen, aber wir hatten mehr oder weniger dieselbe Geschwindigkeit. Alles in allem jedoch hatten wir eine starke Geschwindigkeit, und es war schade, dass wir die Punkte knapp verpasst haben."

"Unsere Probleme hatten eigentlich schon im Qualifying begonnen, wir hätten es da in den dritten Qualifying-Durchgang schaffen können. Ich hoffe, dass wir durch den Motorwechsel das Problem mit der Höchstgeschwindigkeit nun behoben haben, das muss auch das Ziel für die verbleibenden Rennen sein."

"Das war natürlich ein sehr schwieriges Rennen", so Sutil. "Die erste Runde war nicht gut, als ich in einer der ersten Kurven von der Strecke in das Kiesbett gedrückt wurde und jede Menge Positionen verlor. Am Ende der ersten Runde befand ich mich am Ende des Feldes wieder. Wir entschieden uns aus diesem Grund dazu, als strategischer Schachzug auf die härteren Reifen zu wechseln, um im Feld nach vorne zu kommen, wenn die anderen an die Box kommen."

"Von diesem Punkt an fuhr ich mein eigenes Rennen, was wirklich gut funktionierte, aber wir kamen den Punkten nicht nahe, als ich an die Box kommen musste, um mir meine Nase zu wechseln. Das ist eines jener Rennen, in denen man hofft, besser abzuschneiden. Aber ich bin nicht allzu enttäuscht, denn es war bisher eine gute Saison, und es sind noch fünf Rennen zu fahren."

"Auch wenn wir enttäuscht sind, dass wir heute keine Punkte geholt haben, müssen wir nach vorne blicken", so Teamchef Vijay Mallya. "Das Auto war konkurrenzfähig genug, um heute in den Punkten zu landen, denn wir hatten eine gute allgemeine Geschwindigkeit. Das ist das, auf was wir uns in den kommenden Rennen fokussieren wollen."

"Beide Fahrer hatten heute Pech. Tonios Probleme im Qualifying gestalteten es schwierig, Punkte zu holen, und mit seinen Problemen auf der ersten Runde fand sich Adrian zu weit hinten im Feld wieder, um es in die Top 10 zu schaffen. Das ist schade, aber wir werden uns selbst wieder aufraffen und uns in Singapur wieder der Herausforderung stellen."

Fotoquelle: xpb.cc

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