Im Kampf gegen Mark Webber fuhr Nico Hülkenberg auf der letzten Rille

Formel 1 2010

— 12.09.2010

Hülkenberg: "Keine Strafe, also war es okay"

Nico Hülkenberg verteidigt sich in Monza gegen Mark Webber und muss mehrfach durch den Notausgang: Der Australier tobt, der Deutsche bleibt cool

Für Nico Hülkenberg steht am Ende eines interessanten Monza-Rennens ein starker siebter Platz. Lange Zeit konnte der Williams-Pilot sogar Mark Webber in Schach halten. "Beim Start war ich zuerst etwas zurück, aber dann habe ich in der ersten Kurve zwei Plätze wieder gutmachen können und war Sechster", berichtet der Emmmericher. "Danach habe ich nur noch versucht, mich zu verteidigen. Ich konnte mir den Red Bull lange Zeit schön im Spiegel anschauen."

Im Spiegel konnte Hülkenberg möglicherweise auch die Ungeduld des Red-Bull-Piloten sehen. Webber machte Druck, der Williams-Pilot kleine Fehler. "Ich habe schön mit ihm gekämpft", sagt der Youngster, der mehrfach den Notausgang der Schikane nutzen musste, sich aber stets vor Webber wieder einreihte. Diese Aktionen brachten den Australier auf die Palme, er forderte eine Strafe.

"Ich habe mal die Schikane ausgelassen, weil er mich ziemlich unter Druck gesetzt hat. Außerdem gab es bei mir leichte Probleme mit der Bremse", schildert Hülkenberg. "So etwas passiert einfach mal. Anonsten war es ein sauberer Kampf. Als er dann kam, habe ich ihn einfach ziehen lassen." Die Antwort auf den tobenden Webber? "Ich habe keine Strafe bekommen, daher war es wohl okay", winkt Hülkenberg nach seinem starken Monza-Auftritt ab.

Fotoquelle: xpb.cc

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