Timo Glock wäre am Start um ein Haar an beiden Lotus vorbeigekommen

Formel 1 2010

— 12.09.2010

Virgin freut sich über starken Auftritt

Auch wenn Lucas di Grassi das Rennen nicht beenden konnte, ist man bei Virgin zufrieden, denn die Leistung des Autos war stark

Durch einen guten Start verschaffte sich Timo Glock eine gute Ausgangslage für den Großen Preis von Italien - trotz eines Wechsels des Differenzial und der damit verbundenen Strafversetzung um fünf Positionen. Am Ende beendete der Deutsche das Rennen mit zwei Runden Rückstand auf Position 17. Teamkollege Lucas di Grassi musste das Rennen in Monza eine Runde vor Schluss auf Position 20 aufgeben.

"Ich hatte einen sehr guten Start", so Glock. "Ich war in Richtung der ersten Kurve gut unterwegs. Ich wäre beinahe vor beide Lotus-Autos gekommen, aber Jarno befand sich in der Schikane für die zweite Kurve in einer besseren Position und war in der Lage, vor mir zu bleiben. Die ersten Runden waren stark, und ich war in der Lage, eine Menge Druck auf Jarno ausüben, aber ich litt an den hinteren Bremsen."

"Generell musste ich das Auto überfahren und einfach versuchen, auf der Linie zu bleiben. Die Jungs leisteten beim Boxenstopp großartige Arbeit, und ich war in der Lage, vor Heikki Kovalainen zu bleiben. Zusammen mit meinem Ingenieur war ich in der Lage, mit den blauen Flaggen im Rennen im Verkehr sehr gut umzugehen, generell war dies für uns ein sehr gutes Rennen."

"Heute hatten wir ein Rennen voller Probleme", so di Grassi. "Vom Start an verloren wir ein paar Positionen, am Ende war ich dazu gezwungen, mit einem mechanischen Problem bei lediglich noch einer zu fahrenden Runde aufzugeben. Dies ist ein Rennen zum Abhaken, hoffentlich läuft es in Singapur besser. Ich hoffe dort auf ein starkes Wochenende, wo wir am Auto ein Upgrade haben werden."

"Das war heute von uns ein sehr starkes Rennen", so Teamchef John Booth. "Wir waren einmal mehr das beste der neuen Teams. Dies ist das sechste Mal, bei dem beide Autos klassifiziert sind, und wir führen die Anzahl der doppelten Ankünfte im Ziel unter den neuen Teams auch an."

"Das gesamte Team hat an diesem Wochenende großartige Arbeit geleistet. Es kann sich zurecht zufrieden über das Auto und die Leistung beider Arbeit fühlen. Eine besondere Gratulation gilt heute der Boxen-Mannschaft, welche zwei sehr schnelle Stopps vollführt hat, die beim heutigen Ergebnis wirklich einen Unterschied ausgemacht haben. Es ist schade, dass wir Europa nun auf Wiedersehen sagen müssen, aber es gibt noch viel, auf das wir uns bei den Überseerennen freuen können."

"Das war heute ein guter Tag", so Mark Herd, Chefingenieur des Teams. "Timo hatte eine starke Fahrt bis ins Ziel als bestplatzierter Fahrer der neuen Teams. Ihm wurde durch eine gute Strategie und einen schnellen Boxenstopp geholfen."

"Lucas kämpfte auf seinem ersten Reifensatz mit der Balance, dann hatte er gegen Ende des Rennens ein Problem an der Aufhängung. Unser Dank gilt auch Cosworth, deren Motoren das gesamte Wochenende auf diesem besonders anspruchsvollen Kurs stark gelaufen sind."

Fotoquelle: xpb.cc

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