Sébastien Buemi hofft bei den kommenden Rennen wieder auf Punkte

Formel 1 2010

— 18.09.2010

Toro Rosso: Mit F-Schacht auf Sauber-Jagd

Bei Toro Rosso erhofft man sich durch die neuen Updates noch einige Punkte in den letzten Saisonrennen: Singapur liegt dem Wagen besser als Monza

Die Toro-Rosso-Rechnung für die verbleibenden fünf Saisonrennen ist recht einfach: Wenn man sich sportlich auf dem Niveau von Williams bewegt, dann kann man Sauber womöglich in der Gesamtwertung noch verdrängen. Doch ganz so einfach wird diese Aufgabe nicht. Auch die Schweizer werden zum Grand Prix in Singapur noch einmal technisch Nachrüsten, außerdem fehlt es bei Toro Rosso noch an der Feinabstimmung der neuesten Teile.

"Wir haben schon lange keine Punkte mehr gemacht, auch in Monza hat es nicht geklappt", fasst Sébastien Buemi zusammen. "Aber wenn man mal von der reinen Statistik absieht, dann war Monza eigentlich ermutigend. Das Auto war deutlich konkurrenzfähiger und man darf nicht vergessen, dass außer Hamilton niemand vor uns ausgefallen ist. Vor Monza waren wir weit von Williams entfernt, in Italien konnte ich aber mit Barrichello um Platz zehn kämpfen. Wir sind auf Augenhöhe."

"Jetzt müssen wir unsere Verbesserungen am Auto besser verstehen lernen", erklärt Buemi. Vor allem in den F-Schacht setzt man große Hoffnungen. "Wenn wir das besser nutzen, dann können wir in einigen der verbleibenden Rennen punkten. Das Team arbeitet intensiv am letzten Update der Saison. Ich bin also zuversichtlich für das kommende Rennen. Singapur sollte uns besser liegen als Monza."

"Ich werde mein zweites Rennen in Singapur fahren", so der Toro-Rosso-Pilot. "Im vergangenen Jahr war das Qualifying ganz gut, im Rennen lief es auch nicht schlecht, aber dann hatte ich einen technischen Ausfall zu beklagen. Der Event ist einzigartig wegen des Flutlichts. Die Sicht ist zwar gut, aber doch ganz anders als bei Tageslicht. Die größte Sorge hat man, dass es mal einen heftigen Regen geben könnte. Zum Glück ist das bisher nie während einer Session dort passiert."

Die Umgewöhnung auf die Singapur-Zeit macht dem Schweizer nach eigener Aussage keine Probleme. "Aber der Kurs ist schwierig und sehr wellig. Die Runde ist deutlich länger als in Monaco. Das - gepaart mit den meist hohen Tempertauren und hoher Luftfeuchtigkeit - macht es zu einer der anstrengendsten Strecken im Saisonkalender. Das Setup ist auf Straßenkursen immer etwas knifflig, außerdem wurden in einigen Kurven die Randsteine verändert."

Teamkollege Jaime Alguersuari nutzte die Pause nach dem Grand Prix in Monza, um sich im Simulator wieder auf die Strecke in Singapur einzuschießen. "Ich kenne den Kurs vom vergangenen Jahr, aber es ist immer gut, sein Gedächtnis mal wieder aufzufrischen", so der Spanier. "Mal sehen, was wir erreichen können. In Monza haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Allerdings dürften alle Rennen bei trockenen Bedingungen für uns schwierig werden."

"Mal schauen, wie sehr uns unsere neuen Updates auf einem Straßenkurs helfen können. Dort wird mit erheblich mehr Abtrieb gefahren", sagt Alguersuari. "Mein Gefühl sagt mir, dass uns Singapur und das darauf folgende Rennen in Suzuka eher entgegen kommen könnten. Ich hoffe, dass ich in die Top 10 kommen kann und ein paar Punkte hole. Es ist hart, weil es vier Teams gibt, die eigentlich immer Punkte mitnehmen. Wenn keiner von denen ausfällt, dann sind die ersten acht Plätze schon weg."

Fotoquelle: xpb.cc

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