Zoran Stefanovic: Hat der Serbe ein zahlungskräftiges Konsortium im Rücken?

Formel 1 2010

— 21.09.2010

Stefanovic: Was plant der Serbe nun?

Der Serbe Zoran Stefanovic will sich offenbar mit Unterstützung eines Konsortiums bei einem aktuellen Formel-1-Team einkaufen: Vier Teams als Chance?

Als die FIA den von US F1 verwaisten 13. Startplatz für die kommende Saison neu ausgeschrieben hatte, meldete sich das serbische Stefan-Team schnell zu einem neuen Anlauf. Zoran Stefanovic hatte schon zu Beginn des Jahres kurzfristig den Startplatz der Amerikaner übernehmen wollen, offenbar mit Fahrzeugen und technischer Unterstützung von Toyota. Doch Stefan wurde als Lückenfüller nicht zugelassen.

Auch der neueste Anlauf auf den Einstieg in die Königsklasse scheiterte. Stefanovic zog seine offizielle Bewerbung um den 13. Startplatz für 2011 vorzeitig zurück, anegblich weil man nach Abschluss des FIA-Verfahrens ohnehin nicht genügend Zeit für die Vorbereitung eines Autos mehr haben könne. Doch der Traum von der Formel 1 ist damit noch nicht ausgeträumt.

Nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' bemüht sich Stefanovic gemeinsam mit einem Konsortium aus Serbien und Tschechien um den Einstieg in eines der bestehenden Formel-1-Teams. Vier Rennställe sollen potenzielle Möglichkeiten bieten. Im Zuge der anhaltenden Verkaufsgerüchte um HRT fallen einem die Spanier in diesen Zusammenhang recht schnell ein, aber bei HRT hat Stefanovic bisher nicht offiziell vorgesprochen.

Welche Teams bieten ähnliche Chancen zu einem Einstieg? Force India könnte eine solche Option sein, da die Mannschaft von Vijay Mallya angeblich immer noch finanziell am Krückstock geht. Der Besuch von Gerichtsvollziehern bei mehreren Grands Prix spricht eine deutliche Sprache. Bei Force India wäre Geld von außen sicherlich jederzeit willkommen.

Auch bei Virgin, Sauber und neuerdings wieder Toro Rosso wäre ein Teilverkauf denkbar. Neben Stefanvovic und seinen Geschäftsleuten aus Serbien und Tschechien gibt es mindestens einen weiteren Interessenten, der sich in einem aktuellen Team einkaufen möchte: Jacques Villeneuve. Ob jedoch die angeblichen Geldgeber des Kanadiers aus dem Nahen Osten einen solchen Schritt mitgehen würden, ist fraglich.

Fotoquelle: Stefan

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