Niemand weiß, wie sich das Flutlicht bei Regen auf die Sicht auswirken würde

Formel 1 2010

— 23.09.2010

Regenpremiere unter Flutlicht wahrscheinlich

Bei der dritten Auflage könnte es in Singapur erstmals Regen geben - Mark Webber hat vor Reflektionen durch die Gischt großen Respekt

Im dritten Jahr, in dem die Formel 1 unter Flutlicht in Singapur an den Start geht, könnte es erstmals regnen. Zwar sieht es nach aktuellem Stand der Dinge so aus, als würde es während des Rennens am Sonntag trocken bleiben, doch zumindest während der Freien Trainings zum 15. Grand Prix des Jahres dürfte der Stadtkurs erstmals nass sein.

Wer schon einmal bei Nacht in der Stadt gefahren ist und versucht hat, die Bodenmarkierungen zu erkennen, der weiß, dass das Fahren bei 300 km/h eine riesige Herausforderung sein muss: "Wenn es regnet, wird es interessant", meint Nico Rosberg, "aber ich hoffe, dass es trocken bleibt, sonst könnte es Chaos geben. Das ist schon eine kleine Sorge, weil niemand weiß, wie das wäre. Aber Qualifying und Rennen sollten ohnehin trocken bleiben."

Nicht ganz, Nico: Zwar liegt die Regenwahrscheinlichkeit für die Startzeit am Sonntag (20:00 Uhr) tatsächlich nur bei 20 Prozent, doch am Samstag und Sonntag nimmt sie in den drei Stunden zwischen 20:00 und 23:00 Uhr auf 75 (Samstag) beziehungsweise 65 Prozent (Sonntag) zu. Die Temperaturen werden an beiden Tagen bei knapp unter 30 Grad liegen, was auf eine hohe Luftfeuchtigkeit - ähnlich wie in Malaysia - schließen lässt.

Fazit: Für jede einzelne Session des Wochenendes besteht zumindest die Möglichkeit, dass es regnen wird. Die Piloten machen sich darüber Gedanken: "Bisher haben wir diese Erfahrung noch nicht gemacht", sagt WM-Leader Mark Webber. "Das größte Problem wäre wahrscheinlich die Gischt. Rein vom Regen erwarte ich keine Schwierigkeiten, denn da ist es wie auf jeder anderen Strecke: Wenn es zu nass ist, kann man nicht mehr fahren."

"Ich bin auch noch nie bei Nacht im Regen gefahren", fügt Routinier Rubens Barrichello an. "Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Wir müssen einfach abwarten." Und Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel, der in der Weltmeisterschaft ein bisschen unter Druck steht, lässt sich ebenfalls überraschen: "Wir müssen erst noch unter Flutlicht bei Regen fahren. Sollte es wirklich dazu kommen, wird es mit Sicherheit sehr interessant..."

Fotoquelle: Singapur

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