Bernie Ecclestone bringt seine Idee vom Medaillenspiegel wieder ins Spiel

Formel 1 2010

— 23.09.2010

Schon wieder: Ecclestone fordert Medaillenspiegel

Medaillenspiegel statt Punktesystem: Bernie Ecclestone hofft, dass sich seine umstrittene Idee doch eines Tages durchsetzen wird

Bereits fr die Saison 2009 wollte Bernie Ecclestone in der Formel 1 ein Medaillensystem einfhren, doch das scheiterte damals am Widerstand der Teams. Nun bringt der Brite seine Idee erneut ins Spiel, weil er findet, dass sich die neue Punktewertung (25-18-15-12-10-8-6-4-2-1) in dieser Saison nicht bewhrt hat.

Fnf Rennen vor Schluss haben noch acht Fahrer theoretische und fnf realistische Chancen auf den WM-Titel, aber Ecclestone ist davon berzeugt, dass die Formel 1 mit seinem Medaillensystem noch besser fahren wrde. Nach diesem htte derzeit Mark Webber mit vier Goldenen die Nase vorne, gefolgt von Lewis Hamilton und Fernando Alonso (je drei) sowie Jenson Button und Sebastian Vettel (je zwei).

"Das Punktesystem hat absolut keinen Unterschied gemacht", argumentiert Ecclestone. "Die Positionen wren mit dem alten System genau gleich, was ich merkwrdig finde. Vielleicht wachen sie jetzt auf und denken ber mein Goldmedaillensystem nach. Mark htte jetzt vier Goldmedaillen und andere drei, also wrde sich die Weltmeisterschaft wahrscheinlich erst im letzten Rennen entscheiden."

Der Formel-1-Geschftsfhrer kann sich offenbar vorstellen, dass sein Vorschlag diesmal akzeptiert wird. Anfang 2009 wurde er zunchst auf 2010 verschoben, weil die Regelnderung von der FIA ohne Zustimmung der Teams nicht so kurzfristig durchgezogen werden konnte. 2010 fhrte die FIA jedoch das aktuelle Punktesystem mit 25 Zhlern fr den Sieger anstatt eines Medaillenspiegels ein.

Was den WM-Kampf angeht, glaubt Ecclestone, dass "derjenige in einer besseren Position sein wird, der hier gewinnt. Wer mein Favorit ist, mchte ich nicht sagen. Mark hat aber eine groe Chance und ich glaube, dass Red Bull hier sehr schnell sein wird. Man muss wohl schon annehmen, dass einer der beiden Red-Bull-Jungs im Moment Favorit ist", so der 79-Jhrige.

Fotoquelle: xpb.cc

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