Adrian Sutil hatte sich vor dem Qualifying eine bessere Position ausgeguckt

Formel 1 2010

— 25.09.2010

Enttäuschung bei Force India

Sowohl Adrian Sutil als auch Vitantonio Liuzzi kämpften im Qualifying, das für den indischen Rennstall enttäuschend verlief, mit Problemen

Das Force-India-Team erlebte eine enttäuschende Qualifikation. Die beiden Fahrer des Teams kamen am Samstag in Singapur nicht über die Positionen 16 und 17 hinaus. Adrian Sutil war dabei um 0,062 Sekunden schneller als Teamkollege Vitantonio Liuzzi.

"Für uns war es alles in allem eine sehr frustrierende Einheit", so Sutil. "Der erste Abschnitt war in Ordnung, ich war auf den harten Reifen auf der Strecke und war in der Lage, in die Top 10 zu kommen. Aber als wir im zweiten Qualifying-Teil auf die weichen Reifen wechselten, konnten wir keine großartige Verbesserung feststellen."

"Wir hatten auf dem harten Reifen weniger Haftung, und ich kam auf meiner Runde aus der Box in etwas Verkehr und meine fliegende Runde wurde dadurch beeinträchtigt. Es lief einfach alles ein wenig schief, ich bin aus diesem Grund enttäuscht. Morgen wird es schwierig werden, denn das Überholen ist hart. Wenn es aber ein Safety-Car oder eine andere unerwartete Situation gibt, werden wir unser Bestes geben, um daraus Profit zu ziehen."

"Für uns ist dies ein sehr enttäuschender Ausgang der Einheit", so Liuzzi. "Wir hatten im ersten Qualifying-Durchgang die notwendige Geschwindigkeit, aber im zweiten Qualifying-Teil bekam ich auf meiner ersten Runde Probleme mit den vorderen Bremsen. Das war sehr seltsam, da wir während des Wochenendes dieses Problem noch nicht gehabt hatten."

"Unglücklicherweise verlor ich wegen dieses Problems das Optimum des Reifens, womit ich eine bessere Runde hätte fahren können. Nach den Strafen, welche andere bekommen, starten wir zumindest von Position 16, aber wir werden darauf hoffen müssen, dass während des Rennens etwas passiert, woraus wir einen Vorteil ziehen können, da es hier sehr schwierig ist zu überholen."

"Alles in allem war es für uns kein großartiger Tag", so Geschäftsführer Otmar Szafnauer. "Auf Basis der Form, welche wir gestern gezeigt hatten, und der Balance des Autos, hatten wir mehr erwartet. Aber wir trafen auf ein paar Probleme, welche uns im zweiten Qualifying-Teil überraschten."

"Wir starteten von weiter hinten im Feld, als wir dies erhofft hatten. Wir müssen uns aus diesem Grund für das morgige Rennen alle möglichen Strategien anschauen. Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, dass hier angesichts der so nahe stehenden Mauern alles passieren kann. Wir hoffen aus diesem Grund immer noch, dass wir etwas Boden gutmachen können."

Fotoquelle: xpb.cc

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