Sebastian Vettel hatte die Pole-Position zum Greifen nahe

Formel 1 2010

— 25.09.2010

Red Bull enttäuscht: Die Pole war drin

Während Sebastian Vettel sich ärgert, dass er die Pole-Position knapp verpasst hat, gibt Mark Webber zu, dass ihm der richtige Rhythmus noch fehlt

Vor dem Qualifying war Sebastian Vettel angesichts starker Leistungen in den letzten beiden Freien Trainings der große Favorit auf die Pole-Position. Doch dann lief es für den Deutschen nicht ganz rund und er musste sich mit 0,067 Sekunden Rückstand Fernando Alonso im Ferrari geschlagen geben. Teamkollege Mark Webber war ebenfalls nicht so schnell, wie man dies erwarten konnte. Der Australier beendete das Qualifying zum Großen Preis von Singapur mit 0,587 Sekunden Rückstand auf Position fünf.

"Ich denke, dass wir heute auf Pole hätten stehen können, das Auto war gut genug", so Vettel. "Unglücklicherweise war der dritte Qualifying-Durchgang etwas verkorkst. Mein erster Versuch war Zeitverschwendung, da ich den Abstand auf Michael falsch eingeschätzt hatte. Ich holte sehr schnell auf ihn auf und verlor an Haftung."


"Auf dem zweiten Versuch war es das Wichtigste, eine Runde hinzubekommen, da ich nicht mehr ausreichend Zeit hatte. Der zweite Sektor war nicht großartig, die Kurven elf, zwölf und 13, und ich berührte die Mauer leicht. Ich versuchte, dies im letzten Sektor wiedergutzumachen, aber unglücklicherweise war er nicht gut genug, und das war es für heute gewesen."

"Wir sind Zweiter, aber das ist morgen ein sehr langes Rennen", zeigt sich der Rennfahrer aus Heppenheim nach wie vor optimistisch. "Niemand weiß, was mit dem Wetter passieren wird, ob es nach dem Mittag regnet, die Strecke vielleicht nicht mehr komplett abtrocknete. Wir werden sehen."

"Ich wusste, dass die erste Reihe heute sehr umkämpft sein würde, ich bin jedoch enttäuscht, nicht in der zweiten Reihe zu stehen", so Webber. "Ich denke nicht, dass ich eine Runde hätte fahren können, um es in die erste Reihe zu schaffen, es hätte also schlimmer laufen können, aber es hätte auch besser laufen können."

"Wir werden weiterhin am Ball bleiben, denn das ist morgen ein langes Rennen. Wir werden sehen, wie es verläuft. Ich hatte Probleme damit, hier in den Rhythmus zu kommen. Es gibt ein paar Stellen, von denen ich weiß, dass ich dort auf den Großteil meiner Runde Zeit verloren habe, weil ich nicht schnell genug war."

"Ferrari leistete gute Arbeit und Sebastian war das gesamte Wochenende über schnell. Fernando hat sich die Pole geholt, das hat er gut gemacht. Lasst uns sehen, was wir aus unserer Position morgen machen können."

"Der zweite und der fünfte Rang sind für morgen gute Startpositionen", so Teamchef Christian Horner. "Aber schlussendlich ist es frustrierend, nachdem wir in den Trainingseinheiten so viel versprechend unterwegs gewesen waren. Sebastian war auf einer guten Runde, aber er verlor am Ausgang der zwölften Runde Zeit, was bedeutete, dass er im letzten Sektor jede Menge herausholen musste. Wir haben die Pole heute sehr knapp verpasst."

"Mark hatte keinen besonders sauberen ersten Versuch. Er musste also auf seinem zweiten Versuch noch eine Menge herausholen, und unglücklicherweise war für ihn heute der fünfte Rang sein Optimum. Morgen gibt es ein langes, hartes und auslaugendes Rennen. Wir wissen, dass wir im Rennen ein konkurrenzfähiges Auto haben. Wir freuen uns aus diesem Grund auf das morgige Rennen."

"Dieses Qualifying-Ergebnis ist nach der Leistung, welche wir gestern und im 3. Freien Training gezeigt haben, enttäuschend, wir hatten erwartet, besser abzuschneiden", so Renault-Chefingenieur Fabrice Lom. "Der zweite und der fünfte Rang sind keine schlechte Positionen, aber sie sind weiter hinten als erwartet. Wir müssen uns nun auf das Rennen fokussieren und von diesen Positionen zurückschlagen, um sicherzustellen, dass wir uns die maximale Anzahl an Punkten holen, und nicht allzu viele auf unsere Gegner verlieren."

Fotoquelle: xpb.cc

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