Singapur ist nicht nur durch die Scheinwerfer ein Glanzlicht im Kalender

Formel 1 2010

— 27.09.2010

Ecclestone wartet: Singapur lässt Muskeln spielen

Ungewohnte Situation für Bernie Ecclestone: Singapur lässt den Formel-1-Boss bezüglich der Vertragsverlängerung zappeln

In Singapur ist man sich des besonderen Status des Nachtrennens bewusst und geht somit mit großem Selbstbewusstsein in die Verhandlungen mit Bernie Ecclestone. Von den Veranstaltern ist zu hören, dass man den Nacht-Grand-Prix in den kommenden Jahren zu einem echten "Muss" in der Szene entwickeln möchte. Singapur ist eigentlich bereits soweit. Das weiß auch Bernie Ecclestone.

"Wir wollen dieses Rennen noch 20 Jahre lang ausrichten", frohlockt der Formel-1-Boss. Aber ganz so einfach hat es der Brite diesmal nicht. Während sich andere Austragungsorte um einen Grand Prix rangeln und fast alle Bedingungen des Formel-1-Promoters akzeptieren, bleibt man in Singapur gelassen. Der aktuelle Kontrakt läuft noch zwei Jahre, man hat also Zeit.

"Wir wollen erst einmal sicherstellen, dass der wirtschaftliche Nutzen nachvollziehbar ist", heißt es aus dem zuständigen Ministerium. "Die Entscheidung basiert auf einer Kosten-Nutzen-Analyse. Und natürlich hängt eine Vertragsverlängerung auch von den Bedingungen ab." Angeblich beinhaltet der aktuelle Singapur-Vertrag die Option zur Verlängerung bis 2014.

Ecclestone will jedoch möglichst schnell Nägel mit Köpfen machen. Die Rechnung des 79-Jährigen ist klar: Solange die Verantwortlichen in Singapur unter dem Eindruck des glanzvollen Formel-1-Auftritts und der damit verbundenen weltweiten Präsenz stehen, kann man für einen Folgevertrag mehr Geld herausschlagen. Aber diesmal wird der Brite offenbar in die Schranken verwiesen.

Fotoquelle: HRT

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