Lewis Hamilton hat im WM-Kampf weniger als einen ganzen Sieg Rückstand

Formel 1 2010

— 30.09.2010

Hamilton: "Sebastian fährt auch nicht zimperlich"

Lewis Hamilton behauptet, dass seine jüngsten Kollisionen "nichts mit Nervosität" zu tun haben, und stichelt einmal mehr gegen Red Bull

WM-Kandidat Lewis Hamilton hat in den vergangenen beiden Rennen 27 mögliche Punkte liegen gelassen: Erst fuhr er sich in Monza an Felipe Massa die Vorderradaufhängung kaputt, dann schied er in Singapur nach Kollision mit Mark Webber aus. Das veranlasste Sebastian Vettel zur Einschätzung, der McLaren-Fahrer steche bei Überholmanövern "rein wie ein Messer".

Doch Hamilton lässt diesen Vorwurf nicht auf sich sitzen und kontert: "Er fährt selbst auch nicht gerade zimperlich." Außerdem haben die Ausfälle "mit Nervosität nichts zu tun", sagt er im Interview mit der 'Bild'-Zeitung und fügt an: "Ich liege in der WM zurück. Ich muss etwas riskieren. Da passiert ein Crash. Ich gebe mich nicht damit zufrieden, im Mittelfeld herum zu fahren. Wenn es möglich ist, greife ich immer an."

In den vergangenen Wochen hat Hamilton, der in der Fahrerwertung derzeit 20 Punkte hinter Mark Webber an dritter Stelle liegt, immer wieder gegen Red Bull und vor allem Vettel gestichelt. Vor allem hielt er nicht mit seiner Meinung hinterm Zaum, was den angeblich flexiblen Frontflügel am RB6 angeht. Der Brite ist offenbar davon überzeugt, dass sich Red Bull auf diese Weise einen Vorsprung verschafft hat, bis von der FIA verschärfte Tests eingeführt wurden.

"In Ungarn ist er zwei Sekunden pro Runde schneller gewesen als der Rest. Es ist einfach unmöglich, so einen Vorsprung zu haben", unterstellt er Vettel unterschwellig Betrug. "Wir haben uns immer ans Regelbuch gehalten. Die zuständigen Leute bei uns fragten sich, ob Vettels Auto legal war. Das haben wir der FIA mitgeteilt. Jetzt musste Red Bull das Auto umbauen und einen Schritt zurück machen. Es war eine gute Entscheidung der FIA."

Fotoquelle: McLaren

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