Mit diesem Lotus-AirAsia-Jet flog Heikki Kovalainen nach Kuala Lumpur

Formel 1 2010

— 04.10.2010

Die Pause der Stars: Sushi, Schalke und Co.

Wie die Formel-1-Fahrer die Zeit zwischen Singapur und Suzuka verbracht haben: Viele blieben in Asien, einige flogen aber auch nach Europa zurück

Zwischen Singapur und Suzuka nach Europa zurückzufliegen, ist ein Luxus, den sich viele Mitarbeiter des Formel-1-Zirkus - manche aus Kostengründen - gespart haben. Das gilt auch für die Fahrer: Viele von ihnen blieben in Asien, um dort zu trainieren, ein bisschen zu relaxen oder auch PR-Termine zu wahrzunehmen.

Gleich mehrere Fahrer hielten sich in Tokio auf: Weltmeister Jenson Button traf dort seine japanisch-argentinische Model-Freundin Jessica Michibata, während sich Virgin-Nachzügler Lucas di Grassi japanischen Gaumenfreuden hingab: "Ich mag Tokio sehr. Ginza, Roppongi, der Tsukiji-Fischmarkt für Sushi-Freunde - und die Liste geht noch weiter", berichtet der Brasilianer von seinem Urlaub im Land der aufgehenden Sonne.

Nico Rosberg flog von Singapur erst nach Bangkok, wo er die Wartezeit nutzte, um sich am Flughafen nach der nächsten Niederlage des FC Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga zu erkundigen. Anschließend ging es auch für ihn weiter nach Tokio. Heikki Kovalainen wurde hingegen per Lotus-AirAsia-Jet nach Kuala Lumpur geflogen, wo er sich im Hotelzimmer die Ben-Stiller-Komödie "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" reinzog.

Seine Hauptaufgabe lag freilich darin, gemeinsam mit Teamkollege Jarno Trulli, Lotus-Boss Tony Fernandes und Co. einen neuen AirAsia-Jet einzuweihen. Das Besondere an dem Flieger ist das Design: Nicht nur außen sieht er wie ein Formel-1-Auto des Lotus-Rennstalls aus, sondern sogar die Sitzreihen im Inneren sind an das Lotus-Design angepasst. Als Williams-Sponsor hat Fernandes vor Jahren übrigens auch einen Nico-Rosberg-Jet eingeführt...

Karun Chandhok tat sich erst die Reise zurück nach Großbritannien an, wo er seit einigen Jahren lebt, und flog dann nach Mumbai, während sich Robert Kubica für Renault auf der Pariser Motorshow blicken ließ und den neuen Hybridwagen des Automobilherstellers, den Fluence ZE, testete. "Als Rennfahrer bist du daran gewöhnt, 18.000 Touren heulen zu hören", so der Pole. "Merkwürdig, wenn ein Auto so leise ist."

Während viele Sébastien Loebs Triumphfahrt zum siebten Rallye-WM-Titel verfolgten, das MotoGP-Rennen in Motegi oder auch das Petit Le Mans mit Ex-Grand-Prix-Kollegen wie Alexander Wurz und Anthony Davidson, nahm sich Timo Glock eine kurze Auszeit vom Motorsport. Gemeinsam mit seiner Freundin Isabell Reis fuhr der neuerdings in der Schweiz lebende Deutsche zum Filmfestival in Zürich.

Übrigens: Sebastian Vettels Besteigung des Vesuv, über die eine Montagszeitung berichtet, fand nicht erst dieser Tage statt, sondern bereits im Februar. Deutschlands einzig verbliebene WM-Hoffnung sammelte seine Gedanken für den WM-Showdown nicht auf dem Krater eines italienischen Vulkans, sondern in seinem Bauernhaus in der Schweiz...

Fotoquelle: Lotus

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