Sebastian Vettel geht als klarer Favorit in den Großen Preis von Japan

Formel 1 2010

— 10.10.2010

Vettel: "Das Wichtigste kommt erst noch"

Sebastian Vettel freut sich über seine achte Pole-Position der Saison, aber will den Ball vor dem Rennen noch flach halten: "Die Strecke ist wie für uns gemacht"

Sebastian Vettel ist auf dem gleichen guten Weg wie im Vorjahr. Der Heppenheimer, der 2009 in Suzuka siegen konnte, sicherte sich in der Qualifikation am Sonntagmorgen die Pole-Position. Red Bull geht in Japan bei normalen Bedingungen als klarer Favorit in den Grand Prix. Auch Vettel kann diesen Eindruck nicht künstlich herunterreden.

"Endlich mal wieder eine andere Farbe vorne", freut sich Vettel, nachdem zuletzt zweimal Ferrari vorne gestanden hatte. "Die beiden vergangenen Rennen waren etwas schwierig für uns. Trotzdem haben wir das Auto stetig verbessert und sind entsprechend zuversichtlich hierher gekommen. Die Strecke ist wie für uns gemacht, vor allem der erste Sektor. Es gibt wenige lange Geraden, was gut für uns ist."

"Nach dem Wetterchaos von gestern ist es gut, dass die Sonne endlich wieder da ist", meint der Deutsche. "Es war ein schöner Start in den Tag, aber das Wichtigste kommt jetzt erst noch", mahnt Vettel nach der Zeitenjagd. "Das ist für uns alle etwas komisch, Qualifying und Rennen an einem Tag zu fahren. Es ist viel zu tun, aber ich habe gut geschlafen. Jetzt hoffe ich auf das gleiche Resultat wie im letzten Jahr", so der Suzuka-Vorjahrssieger.

"Unser Auto läuft hier gut. Der Longrun am Freitag war ordentlich, deswegen bin ich für das Rennen zuversichtlich. Ich starte von der sauberen Seite, es sollte also gut gehen", meint der Heppenheimer zuversichtlich. "Ich bin auf der Position, die jeder gerne hätte. Bei trockenen Bedingungen läuft unser Auto sowieso gut und mir gefällt die Strecke. Es ist eine Doppelbelastung, aber ich bin fit. Der Blick ist auf das Rennen gerichtet."

"Für die Meisterschaft ist es wichtig, dass ich vor den anderen Kandidaten lande", erklärt der Youngster mit Blick auf die Gesamtwertung. "Ich kann nur mein Bestes geben. Natürlich will ich siegen. Ich denke ganz bestimmt nicht schon vor dem Rennen daran, was womöglich alles schiefgehen könnte." Gut für Vettel: Monza- und Singapur-Sieger Fernando Alonso scheint mit seinem Ferrari nicht allzu schnell zu sein.

Fotoquelle: xpb.cc

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