Button blickt mit wenig Optimismus auf die letzten drei Saisonrennen

Formel 1 2010

— 12.10.2010

Button resigniert und tippt auf Vettel als Weltmeister

Jenson Button hat den WM-Kampf praktisch aufgegeben und glaubt, dass Sebastian Vettel noch Weltmeister wird

Noch ist die eindrucksvolle Performance von Suzuka in aller Munde. Red Bull beherrschte im Land der aufgehenden Sonne die Konkurrenz nach Belieben. Teamintern galt das auch für Sebastian Vettel, der Mark Webber am vergangenen Wochenende nicht den Funken einer Chance ließ. McLaren hingegen ist in den letzten Rennen leistungsmäßig auf Platz drei abgerutscht. Den Briten scheint im Finish die Luft auszugehen. Angesichts des großen Rückstands in beiden WM-Wertungen, ist für Jenson Button die Titelverteidigung so gut wie abgehakt.

"Mir wäre es lieber, ich müsste nicht darauf hoffen, dass die Red Bulls Unfälle oder technische Probleme haben, sondern, dass wir ein Auto haben, mit dem wir sie herausfordern können", erklärte der amtierende Weltmeister, der im Moment 31 Punkte hinter WM-Leader Webber liegt. Ein Ausfall in Südkorea und Button wäre wohl auch rechnerisch nicht mehr in der Lage Weltmeister zu werden. "Wenn sie weiterhin so schnell sind, fahren sie es gemütlich nach Hause. Sollten wir in Südkorea nicht mit einigen guten Neuerungen an unserem Auto, die uns näher an Red Bull bringen, auftauchen, wird es fast schon unmöglich."

Das Selbstvertrauen von Button, der seinen letzten Saisonsieg in China feierte, scheint angeknackst zu sein: "Wir dürfen nicht auf einen Einbruch von Webber hoffen. Wir müssen unser Auto schneller machen. Wenn es dann schneller als ihres ist, haben wir noch eine Chance." Die Titelverteidigung hat der Brite aber eigentlich schon abgehakt und gibt sogar einen WM-Tipp ab: "Diese zwei Autos haben einen Vorteil gegenüber den anderen. Vettel steht nicht unter Druck, er wird es. Er muss Mark noch zwei Mal schlagen, um mit ihm punktemäßig gleichzuziehen. Und ich glaube, dass Vettel im Qualifying die Nase vorne hat. Über drei Rennen gesehen, müsste er gegenüber Mark im Vorteil sein."

Die Leistung der Konkurrenz aus Österreich ist für Button beeindruckend. "Wenn man sich ansieht, wie schnell Red Bull in diesem Jahr ist und berücksichtigt, dass Vettel zu Beginn des Jahres etwa 75 Punkte weggeschmissen hat, müssten sie in der Weltmeisterschaft eigentlich schon meilenweit vorne sein", analysiert der Brite, der nicht glaubt, dass McLaren vom Pech verfolgt ist: "Es gab bei jedem Probleme bei der Zuverlässigkeit, oder dass mal einfach nicht gelaufen ist."

Fotoquelle: xpb.cc

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