Fernando Alonso und Ferrari wollen in Südkorea unbedingt sehr gut abschneiden

Formel 1 2010

— 12.10.2010

Alonso: "Wir müssen attackieren"

Ferrari-Pilot Fernando Alonso setzt bei der Premiere in Südkorea auf eine aggressive Taktik und auf die Unterstützung seines Teamkollegen Felipe Massa

Drei Rennen vor Schluss belegt Fernando Alonso mit 14 Punkten Rückstand den zweiten WM-Rang in der Formel 1 und gibt sich wenige Tage nach dem Großen Preis von Japan betont angriffslustig. Der spanische Ferrari-Pilot möchte schon beim nächsten Rennen in Südkorea weiter auf seinen Rivalen an der Spitze des Klassements aufholen und sieht sich nach Suzuka auf einem sehr guten Weg.

"Ich verbringe gerade ein paar Tage in Tokio, um mich während unserer Asienreise ein bisschen zu entspannen. Ich mag diese Stadt, sie ist immer neu und interessant", lässt Alonso aus Japan ausrichten. Der 29-Jährige ist sehr zufrieden: "Das Ergebnis des jüngsten Rennens bleibt positiv. In dieser Phase der Saison kann dich ein negatives Wochenende teuer zu stehen kommen."

"Es war wichtig, in diesem WM-Lauf einen dritten Platz mitzunehmen, denn wir hatten mit einem schwierigen Rennen gerechnet. Wir hatten zwar vielleicht darauf gehofft, dass sich die Situation etwas anders darstellen würde, doch wir dürfen nicht vergessen, dass dieser Kurs geradezu dafür gemacht zu sein scheint, um die Stärken von Red Bull zu unterstreichen", erläutert der Ex-Champion.

Mehr Fahrbetrieb im Freien Training

"Leider konnten wir nicht um den Sieg kämpfen. Wir müssen dieses Wochenende aber nun hinter uns lassen und uns stattdessen auf das nächste Rennen konzentrieren. Uns ist klar: Wir müssen unsere Leistung steigern", meint Alonso und fügt erklärend hinzu: "Ein weiterer fünfter Startplatz wäre sicherlich keine Hilfe. In Korea müssen wir attackieren, um die Lücke zu Webber zu schließen."

"Weiter an Boden zu verlieren würde alles nur noch schwieriger machen", stellt der Spanier heraus. "Mit der neuen Strecke haben wir uns bereits intensiv am Simulator beschäftigt. Die beiden ersten Sektoren sind sehr schnell und es gibt einige lange Geraden. Der dritte Sektor erinnert mich etwas an den Schlussabschnitt von Abu Dhabi. Der Kurs ist breit, was Überholversuche ermöglichen sollte."

"Ich bin immer gespannt darauf, neue Strecken zu entdecken. Ab Mittwoch in einer Woche werde ich mir ein Bild davon machen, wie präzise unsere Simulation ist", sagt Alonso und prophezeit den Fans einen actionreichen Wochenendeauftakt: "Am Freitag werden wir sicherlich ein paar mehr Kilometer zurücklegen als sonst, um ein Gefühl für die Rennbahn zu entwickeln", kündigt der Routinier an.

Alonso vertraut auf Massa und dessen Hilfe

Dies sei im sich zuspitzenden Titelkampf unerlässlich: "In meinen Augen dürfen sich noch fünf Fahrer gewisse Chancen auf den Titel ausrechnen. In diesem Jahr haben wir aber schon so oft erlebt, dass jemand noch einmal zurückgekommen ist, obwohl er eigentlich schon außen vor zu sein schien. Das könnte wieder passieren", meint Alonso, für den im Endspurt weitere Formel-1-Podien Pflicht sind.

"Webber ist wahrscheinlich der einzige, der sich ein schlechtes Wochenende leisten könnte. Für alle anderen würde das vermutlich Game Over bedeuten - vor allem für diejenigen, die jetzt etwas zurückliegen", erklärt Alonso. "Das Rennen in Korea könnte ein entscheidendes Rennen für einige von uns werden. Für mich ist wichtig, dass ich mich wieder auf meinen Stallgefährten Felipe verlassen kann."

"Ich bin davon überzeugt: Ihm wird viel daran gelegen sein, die beiden negativen Ergebnisse wettzumachen. Er hat alle Möglichkeiten, um erneut auf das Podium zu fahren. Darüber hinaus wird es nützlich sein, beim Entdecken der Geheimnisse von Yeongam zusammen zu arbeiten, damit wir unsere Autos bestmöglich vorbereiten können. In einer solchen Phase kommt es auch auf Details an."

Fotoquelle: xpb.cc

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