Force-India-Pilot Adrian Sutil lag bis zu seinem Ausfall in Suzuka auf Punktekurs

Formel 1 2010

— 13.10.2010

Stevenson: "Wir arbeiten noch am aktuellen Auto"

Teammanager Andy Stevenson analysiert die Suzuka Nullrunde von Force India - Bis Saisonende wird am aktuellen Auto gearbeitet, um Williams in Schach zu halten

Force India befindet sich in einem engen Kampf mit Williams um Platz sechs in der Konstrukteurswertung. Noch hält das indische Team diesen Rang, doch in den vergangenen sechs Rennen konnten nur 13 Punkte gesammelt werden. Williams hat im gleichen Zeitraum deren 27 erobert. Damit haben sie den Abstand auf zwei Punkte reduziert. In Suzuka setzte es für Force India einen Doppelausfall. Vitantonio Liuzzi wurde beim Start von Felipe Massa abgeschossen, während Adrian Sutil durch einen technischen Defekt die Zielflagge nicht sah.

"Es war ein sehr, sehr schwieriges Wochenende", resümiert Teammanager Andy Stevenson. "Wir haben zwischen Singapur und Suzuka viel gearbeitet. Es gab einige Updates, darunter einen neuen auspuffangeströmten Diffusor. Die Fabrik hat hart gearbeitet, damit beide Autos damit ausgerüstet werden konnten."

"Am Freitag ist es vernünftig gelaufen. Samstag war es dann komplett verregnet. Am Sonntag hatten wir mit der Reifentemperatur zu kämpfen. Wir konnten sie einfach nicht auf Temperatur bringen. Die Fahrer hatten also keinen Grip, weshalb wir uns ziemlich schlecht qualifiziert haben", beschreibt Stevenson die Probleme.

Im Rennen lief es dann nicht viel besser. "Die ersten paar Sekunden am Start haben sehr gut funktioniert. Beide Fahrer sind gut weggekommen, aber leider hat Massa ein sehr optimistisches Manöver gegen Rosberg gesetzt und ist aufs Gras gekommen. Dann hatte er keine Kontrolle mehr über das Auto und hat Tonio aus dem Rennen genommen. Das war natürlich sehr enttäuschend."

"Adrian ist gut gefahren. Wir waren in den Punkterängen und haben Barrichello verfolgt. Dann hatten wir einen Defekt und haben viel Motoröl verloren. Deshalb sind wir ausgeschieden. Das war sehr ungewöhnlich. Wir denken, dass wir den Fehler gefunden haben. Gesehen haben wir so was aber noch nie. Hoffentlich ist der Motor in Ordnung, denn Adrian konnte das Auto rechtzeitig abstellen. Wir haben keine Punkte geholt und sind natürlich enttäuscht, aber wir sind noch auf Platz sechs in der WM."

Mit Südkorea steht eine völlig neue Strecke im Rennkalender. Dort wird das Duell mit Williams weitergehen. "Wir arbeiten immer noch am 2010er Auto", stellt Stevenson klar. Konkurrent Williams wird hingegen keine Updates zu den verbleibenden Rennen bringen. "Wir sind in einen harten WM-Kampf verwickelt und werden nicht aufgeben", so der Force-India-Teammanager.

"Natürlich müssen wir uns auch auf 2011 konzentrieren und dürfen dort keine Kompromisse beim neuen Auto eingehen. Jeder arbeitet so hart wie möglich. Wir wollen unsere Position behalten." Die Vorfreude auf Südkorea ist groß: "Die Formel 1 ist grundsätzlich eine kleine Gruppe an Leuten. Wir reisen um die ganze Welt und sind sehr glücklich, dass verschiedene Länder diese fantastischen Anlagen für uns bauen."

"Solange die Strecke fertig und sicher ist, wird es eine fantastische Veranstaltung werden. Wir reisen mit einer positiven Einstellung dorthin. Wenn die Organisatoren unsere Hilfe brauchen, werden wir alles tun. Neue Rennen sind immer toll. Wir sind in einer privilegierten Position, denn wir reisen um die Welt. Ich war noch nie in Südkorea, aber die Strecke sieht fantastisch aus."

"Wir müssen viel planen, aber wenn wir vor Ort sind, dann ist es so wie überall sonst auch", sagt Stevenson über die neue Herausforderung. "Hoffentlich sind die Anlagen alle soweit bereit, damit wir einziehen können. Jeder muss sich in einem neuen Land erst zurechtfinden. Man muss den Weg zum Hotel finden, aber an der Strecke ist alles so wie immer. Wir reisen bei einem neuen Event einen Tag früher an als gewohnt."

Fotoquelle: xpb.cc

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