Cosworth wird auch weiterhin in der Formel 1 vertreten sein - mit drei Rennställen

Formel 1 2010

— 15.10.2010

Cosworth: Finanzierung passt mit drei Teams

Von fünf Rennställen hat Cosworth innerhalb eines Jahres zwei Partner verloren - Mark Gallagher sieht die Finanzierung auch mit drei Teams gesichert

Cosworth ist 2010 wieder in die Formel 1 zurückgekehrt. Im Winter sah es danach aus, als würde die Motorenschmiede gleich fünf Teams beliefern. Mit dem US-F1-Debakel wurden es schließlich deren vier. Nun wurde auch der Vertrag mit Lotus aufgelöst, weshalb es im kommenden Jahr nur drei Teams sein werden. Im Gegensatz zu einem Automobilhersteller muss Cosworth mit der Formel 1 Geld verdienen, damit das Engagement Sinn macht. Der Wegfall der zwei Teams macht aber keinen gravierenden finanziellen Unterschied aus.

Derzeit gibt es auch keinen neuen Rennstall, der sich für die Triebwerke interessiert. "Wenn jemand keinen Motorenvertrag für 2013 hat, werden wir versuchen, sie zu bekommen", sagt Cosworth-Manager Mark Gallagher. "Unser Businessmodell basiert auf drei Teams. Als ich im Sommer 2009 zu Cosworth gekommen bin, hatten wir Campos, Virgin und US F1 unter Vertrag."

"Unerwartet tauchte dann Lotus auf und noch unerwarteter kam Williams zu uns. Wir haben unser Businessmodell dann auf fünf Teams angepasst. Wir haben dabei im Herbst 2009 einkalkuliert, dass es ein neues Team nicht schaffen wird und genau das ist passiert. Unser Model ist mit drei Teams absolut gesichert", bestätigt der Manager.

"Wir werden unser gegenwärtiges Programm durchziehen, egal wie viele Partnerschaften wir haben. Wenn es auch in Zukunft so ist, dass wir drei von zwölf Teams haben, dann ist es ein gutes Geschäft." Mit Lotus hat man sich in gegenseitigem Einverständnis getrennt, denn der Vertrag wäre über mehrere Jahre gelaufen. "Lotus und Cosworth sind mit der Entscheidung zufrieden", so Gallagher.

Da Cosworth nur Lieferant ist, haben sie in der Formel 1nicht viel mitzureden. Aber es ist ein Vorteil mit vier Rennställen verbündet zu sein, die in der Teamvereinigung die Stimme erheben können. "Wir werden bei den FOTA-Meetings durch unsere vier Teams vertreten. Deshalb arbeiten wir eng mit den Teamchefs zusammen, denn es ist eine wichtige technische und finanzielle Partnerschaft. Williams, Virgin und HRT wollen natürlich keine Regeln haben, die es ihnen unmöglich machen, weiter an der Formel 1 teilzunehmen."

Fotoquelle: xpb.cc

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